Schweinfurt, Herzogenaurach, Coburg, Nürnberg, Erlangen – fränkische Städte, die für Industriestärke stehen wie kaum ein anderes Cluster in Deutschland. Schaeffler, ZF, SKF, Leoni, Brose, Siemens: Weltmarktführer, Milliardenumsätze, Generationen von Facharbeitern. Doch hinter dieser Kulisse vollzieht sich ein struktureller Umbau, der über die üblichen Konjunkturdellen weit hinausgeht – und der eine längere Vorgeschichte hat, als die aktuelle Krisendebatte wahrhaben will. Grundig, Quelle, Adidas, Puma: Franken hatte einmal echte Architekturmacht – und hat sie bereits verloren, bevor die Automobilkrise begann. Die Region verliert nicht nur Arbeitsplätze – sie verliert die Komponentenkompetenz, die ihr in einer von anderen definierten Architektur Wohlstand gesichert hat. Und für die neue Architektur wird diese Kompetenz nicht mehr gebraucht. Was sich in Franken im Kleinen zeigt, vollzieht sich – vielleicht noch nicht für alle sichtbar – im Großen längst auch in ganz Deutschland.


I. Die Ausgangslage: Eine Region im Gravitationsfeld der Verbrennerarchitektur

Franken ist, wirtschaftsgeographisch betrachtet, kein diversifizierter Industriestandort. Es ist ein hochspezialisiertes Cluster, dessen Kern aus Automobilzulieferern, Maschinenbauern und einem konzentrierten Technologieanker – Siemens in Erlangen – besteht. Diese Spezialisierung war lange ein Stärke: Sie erzeugte Skalenerträge, Fachkräftedichte, technologische Tiefe. Wer Wälzlager oder Bordnetzsysteme besser als jeder andere herstellen konnte, brauchte keine Diversifikation.

Das Problem dieser Stärke ist struktureller Natur. Sie beruht auf einer spezifischen Produktarchitektur – dem Verbrennungsmotor und seiner gesamten Zulieferhierarchie – die gerade systemisch abgelöst wird. Was Henderson und Clark in ihrer Analyse von Architektur- und Komponentenwissen beschrieben haben, trifft hier mit voller Wucht zu: Franken hat nie die Systemarchitektur definiert – das taten die OEMs in München, Wolfsburg und Stuttgart. Franken hat innerhalb einer von diesen OEMs gesetzten Architektur Komponentenkompetenz aufgebaut: Wälzlager, Bordnetze, Getriebekomponenten, Präzisionsmechanik, auf Weltmarktniveau. Diese Kompetenz war wertvoll – aber nur so lange, wie die Architektur, für die sie entwickelt wurde, dominant blieb. Sie altert nun schneller als erwartet.

II. Die vergessene Vorgeschichte: Franken hatte einmal echte Architekturmacht

Wer die aktuelle Krise verstehen will, muss einen Schritt zurücktreten. Denn die Erosion fränkischer Wirtschaftsmacht ist kein neues Phänomen – sie hat eine Vorgeschichte, die mindestens drei Jahrzehnte zurückreicht. Und in dieser Vorgeschichte hatte Franken tatsächlich das, was den heutigen Zulieferern fehlt: echte Architekturmacht.

Herzogenaurach ist der eindrücklichste Beleg. Aus einer einzigen Schusterwerkstatt entstanden zwei globale Sportartikelkonzerne – Adidas und Puma –, die die Architektur des weltweiten Sportartikelmarkts mitdefiniert haben: Produktkategorien, Markensysteme, Athletenpartnerschaften, Vertriebslogiken. Das war keine Komponentenkompetenz innerhalb einer von anderen gesetzten Struktur. Das war Systemgestaltung. Heute ist Puma mehrheitlich im Besitz der französischen Kering-Gruppe; Adidas ist zwar noch in Herzogenaurach beheimatet, kämpft aber seit Jahren darum, die Architekturmacht im globalen Sportartikelmarkt gegen Nike, On und Hoka zu verteidigen – mit wechselndem Erfolg.

Fürth und Nürnberg stehen für einen zweiten verlorenen Architekturmoment: Grundig. Max Grundig hat in der Nachkriegszeit nicht nur Unterhaltungselektronik produziert – er hat die Architektur des deutschen Konsumgütermarkts für Rundfunk- und Fernsehgeräte geprägt: Gerätekonzepte, Vertriebssysteme, eine Markenidentität, die für ein ganzes Land Modernität verkörperte. Der Niedergang kam mit der Digitalisierung der Unterhaltungselektronik, die Grundig nicht aus eigener Kraft bewältigen konnte. Das Unternehmen wurde an Philips verkauft, die Produktion eingestellt, die Marke zur Lizenz degradiert. Heute ist Grundig ein Name ohne industrielle Substanz.

Quelle und Schickedanz schließlich – mit Sitz in Fürth und Nürnberg eines der größten Versandhausimperien Europas – sind ein Lehrbuchfall für strategische Blindheit gegenüber Plattformarchitekturen. Quelle hat das Versandhandelsgeschäft nicht nur betrieben, sondern in Deutschland über Jahrzehnte definiert: Kataloglogistik, Kreditmodelle, Kundenbindungssysteme. Die Unfähigkeit, das eigene Geschäftsmodell im Internetzeitalter zu transformieren, führte 2009 zur Insolvenz. Amazon und Zalando haben die Architektur übernommen – ohne einen einzigen Standort in Franken.

Was verbindet diese drei Fälle? Alle drei Unternehmen waren Architekten ihrer jeweiligen Produktwelt. Alle drei haben diese Architekturposition verloren – an Digitalisierung, an globale Konkurrenz, an Plattformlogiken, die sie nicht antizipiert oder nicht bewältigt haben. Und keines wurde durch ein fränkisches Unternehmen mit vergleichbarer Architekturambitionen ersetzt. Die Region hat kein Muster entwickelt, verlorene Systempostionen durch neue zu ersetzen. Was jetzt mit den Automobilzulieferern geschieht, ist nicht der erste, sondern der dritte oder vierte Akt desselben Stücks. Die strukturelle Unfähigkeit zur strategischen Erneuerung ist älter als die Elektromobilitätskrise.

III. Die Zulieferkrise: Mehr als Konjunktur

Die Datenlage ist eindeutig. In der deutschen Industrie gingen 2025 rund 124.100 Stellen verloren, seit 2019 sogar etwa 266.200. Für das erste Quartal 2026 wird ein weiterer Rückgang um 127.300 Stellen gegenüber dem Vorjahr gemeldet. Franken trägt an dieser Last überproportional, weil die betroffenen Branchen – Automotive, Maschinenbau, Metallverarbeitung – hier überdurchschnittlich konzentriert sind.

Die wichtigsten Fälle im Überblick:

Schaeffler (Herzogenaurach) ist das emblematische Beispiel. Nach der Fusion mit Vitesco kündigte der Konzern den Abbau von 4.700 Stellen in Europa an, davon 2.800 in Deutschland, verteilt auf zehn Standorte – darunter Herzogenaurach, Schweinfurt, Strullendorf, Hirschaid, Kitzingen und Nürnberg. Zwei europäische Standorte werden vollständig geschlossen. Das Programm läuft bis 2027. Bemerkenswert ist, dass Schaeffler gleichzeitig einen möglichen Einstieg in die Rüstungsindustrie prüft – ein untrügliches Zeichen, dass das Kerngeschäft keine ausreichende Wachstumsperspektive mehr bietet.

Leoni (Nürnberg) baut bis 2026 weltweit 4.500 Stellen ab. Noch bezeichnender ist der strategische Schritt dahinter: Der Eigentümer hat Leoni mehrheitlich an ein chinesisches Unternehmen veräußert, um – so die offizielle Begründung – „wettbewerbsfähig produzieren zu können“. Das ist kein Sanierungsfall im klassischen Sinne. Es ist die Kapitulation vor der Eigentümerfrage: Ein deutsches Unternehmen mit Weltmarktposition in Bordnetzsystemen kann die Transformation aus eigener Kraft nicht mehr finanzieren und gibt die Kontrolle ab.

Brose (Coburg) baute bis Ende 2025 rund 700 Stellen in Deutschland ab, davon 520 in Franken: Coburg, Bamberg/Hallstadt und Würzburg. Insgesamt summiert sich der Abbau zwischen 2023 und Ende 2026 auf rund 1.000 fränkische Stellen. Als Familienunternehmen ohne direkten Kapitalmarktzugang ist Brose dabei auf Selbstfinanzierung angewiesen – ein strukturelles Handicap, das in einer kapitalintensiven Transformationsphase besonders schmerzt.

Preh (Bad Neustadt an der Saale) hat seinen Stellenabbau abgeschlossen, verzeichnete 2024 einen Umsatzverlust von neun Prozent und kämpft weiterhin mit Preisdruck und schwankenden Kundenabrufen.

ZF und SKF in Schweinfurt – gemeinsam mit Schaeffler das Rückgrat der dortigen Wirtschaft – stehen unter analogem Druck. Schweinfurt ist dabei der Extremfall innerhalb Frankens: Die Stadt ist mono-industriell exponiert wie kaum eine andere in Deutschland. Wenn Wälzlager und Getriebekomponenten wegbrechen, gibt es keinen regionalen Puffer.

IV. Schweinfurt: Der Extremtyp

Schweinfurt verdient eine gesonderte Betrachtung, weil es das Muster in Reinform zeigt. Die Stadt hat keine nennenswerte Dienstleistungsstruktur, keine Hochschule mit eigenem Innovationsökosystem im relevanten Maßstab, keine Branchendiversifikation, die externe Schocks abfedern könnte. Ihre Stärke – Wälzlager, Kugellager, Präzisionsmechanik in einer weltweit einzigartigen Dichte – war Ausdruck eines langen historischen Spezialisierungspfades. Dieser Pfad ist nun nicht mehr Ressource, sondern Pfadabhängigkeit im problematischen Sinne: Er verhindert die Umorientierung, weil das gesamte institutionelle Gefüge – Ausbildung, Zulieferbeziehungen, Immobilienstrukturen, kommunale Steuereinnahmen – auf die Fortsetzung des bisherigen Musters ausgelegt ist.

Wälzlager werden auch im Elektromotor benötigt – aber weniger, einfacher konstruiert, mit anderen Toleranzanforderungen, und zunehmend von chinesischen Herstellern wie C&U oder LYC zu Preisen, gegen die deutsche Präzisionsfertigung kaum noch skalieren kann. Die entscheidende Frage für Schweinfurt ist deshalb nicht, ob es weiteren Stellenabbau geben wird. Die Frage ist, welche Zulieferer und Mittelständler Fertigungskompetenz besitzen, die sich in neue Systemarchitekturen übersetzen lässt – und welche ihr Wissen so tief mit der Verbrennerarchitektur verwoben haben, dass es mit ihr veraltet.

V. Erlangen: Scheinresilienz durch Konzernbreite

Erlangen scheint auf den ersten Blick eine andere Ausgangslage zu haben. Als weltweit größter Siemens-Standort mit über 20.000 Beschäftigten nach Abschluss der Campus-Konsolidierung 2026 besitzt die Stadt eine Konzentration von Technologiekompetenz, die ihresgleichen sucht. Siemens Mobility, Siemens Healthineers, Siemens Digital Industries, dazu Forschungs- und Entwicklungskapazitäten – das klingt nach Diversifikation.

Bei näherer Betrachtung ist es das nicht. Erlangen ist diversifiziert innerhalb eines einzigen Konzerns, nicht strukturell. Das ist eine fragile Art von Stabilität: Sie hängt an einer einzigen Kapitalallokationsentscheidung in München. Und diese Entscheidung fällt bereits jetzt teilweise zuungunsten der Region: Im Bereich Siemens Digital Industries – Automatisierungstechnik, direkt abhängig von der Automobilindustrie – werden im Großraum Nürnberg rund 900 Stellen abgebaut, davon 400 in Erlangen selbst.

Der neue Technology Campus mit 500 Millionen Euro Investitionsvolumen signalisiert strategischen Willen zum Verbleib. Doch er ist keine Wachstumsinvestition, sondern eine Konsolidierungsstrategie: weniger Fläche, mehr Dichte, niedrigere Fixkosten. Die Zahl der Beschäftigten steigt nicht – sie wird neu verteilt.

Das eigentliche Risiko für Erlangen ist deshalb kein externer Branchenschock wie in Schweinfurt, sondern eine interne Konzernentscheidung: die vollständige Verselbständigung von Healthineers, eine strategische Neuausrichtung der Mobility-Sparte, ein Portfolio-Umbau, der Erlangen aus dem Kern in die Peripherie rückt. Dagegen schützt keine Stadtentwicklungsstrategie.

VI. Die neue Dimension: Pharma und der regulatorische Kapitalabzug

Zum traditionellen Industrieproblem tritt seit dem 3. Juni 2026 eine neue, qualitativ andere Dimension hinzu. An einem einzigen Tag kündigten zwei der bedeutendsten Pharmaunternehmen den Rückzug von geplanten Großinvestitionen in Deutschland an.

Boehringer Ingelheim stoppt geplante Investitionen von 900 Millionen Euro für die Jahre 2027 bis 2030. Deutschlandchef Médard Schoenmaeckers formulierte die Begründung ohne Beschönigung: „Die nächste Innovation geht nach Lage der Dinge aktuell nicht nach Deutschland.“ Eli Lilly halbiert seine ursprünglich geplante Investition von 2,5 Milliarden Dollar in den Produktionsstandort Alzey in Rheinland-Pfalz. CEO Dave Ricks erklärte, Deutschland werde mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bei der Unterstützung der Pharmaindustrie auf den letzten Platz der europäischen Märkte fallen – und schloss nicht aus, neue Medikamente künftig nicht mehr in Deutschland einzuführen.

Diese Meldungen sind für Franken zunächst nicht direkt relevant, denn Pharma ist kein fränkisches Kerncluster. Ihre Bedeutung liegt woanders: Sie zeigen, dass der Kapitalabzug aus Deutschland nicht auf Branchen beschränkt bleibt, die technologisch unter Druck stehen. Er erfasst auch Wachstumssektoren, die eigentlich Zukunftsperspektive bieten sollten – und er wird durch staatliche Gesundheitspolitik aktiv beschleunigt. Die politische Rahmenbedingung ist nicht neutral. Sie ist mitursächlich.

Für Erlangen ist das nicht ohne Relevanz: Siemens Healthineers – der stabilste Pfeiler des Erlanger Siemens-Clusters – operiert im selben regulatorischen Umfeld. Was für Boehringer und Lilly gilt, gilt strukturell auch für Medizintechnik: Der deutsche Markt zahlt schlecht, reguliert aufwendig, und bietet keine Wachstumsprämie mehr.

VII. Analytische Einordnung: Drei Krisentypen, ein Strukturproblem

Was sich in Franken zeigt, lässt sich in drei analytisch unterschiedliche Krisentypen gliedern, die überlagert auftreten:

Typ 1 – Entwertung von Komponentenkompetenz (Schweinfurt, Schaeffler, ZF, Leoni): Die dominante Produktarchitektur – Verbrennermotor und seine Zulieferhierarchie – wird abgelöst. Die Komponentenkompetenz, die Wettbewerbsvorteile begründete, verliert ihren Anwendungskontext, weil die neue Architektur andere Komponenten, andere Schnittstellen, andere Fertigungslogiken verlangt. Franken war nie Architekt dieses Systems – es war hochspezialisierter Ausführer. Dieser Status ist nicht durch Kostensenkungsprogramme zu retten. Er erfordert den Aufbau neuer Komponentenrelevanz in neuen Systemkontexten – eine Aufgabe, die Zeit, Kapital und institutionelle Lernfähigkeit voraussetzt, die in der Region kaum vorhanden sind.

Typ 2 – Konzentration ohne Wachstum (Erlangen, Siemens): Effizienzoptimierung wird als strategische Erneuerung inszeniert. Standortkonsolidierung, Campus-Verdichtung, Abbau in einzelnen Sparten bei gleichzeitiger Investition in andere – das ergibt netto keine wachsende Beschäftigung, sondern eine Umverteilung schrumpfender Ressourcen. Die Scheinresilienz entsteht durch interne Portfoliobreite, nicht durch externe Marktverankerung.

Typ 3 – Regulatorisch induzierter Kapitalabzug (Pharma, tendenziell auch Medizintechnik): Staatliche Politik macht Deutschland als Investitionsstandort aktiv unattraktiver, während andere Märkte – USA, Asien – durch gezielte Industriepolitik Kapital anziehen. Boehringer investiert zehn Milliarden in den USA, Lilly baut in Pennsylvania aus. Das Kapital ist nicht weg – es ist woanders.

Was diese drei Typen verbindet, ist ein gemeinsamer Nenner: Deutschland verliert die Fähigkeit, in neuen Systemarchitekturen relevante Komponentenpositionen zu besetzen – und gleichzeitig die regulatorischen und kapitalseitigen Voraussetzungen, um diese Positionen überhaupt aufzubauen. Das ist kein vorübergehendes Konjunkturproblem. Es ist ein schleichender Verlust industrieller Substanz.

VIII. Offene Fragen

Die entscheidenden Fragen für die weitere Entwicklung Frankens sind nicht konjunktureller, sondern institutioneller Natur:

Welche Unternehmen besitzen Fertigungskompetenz, die sich in neue Systemarchitekturen – Elektromobilität, Leistungselektronik, Schieneninfrastruktur, Medizintechnik – übersetzen lässt? Und welche haben ihr Wissen so tief mit der alten Architektur verwoben, dass der Übergang eine Neugründung erfordern würde, keine Transformation?

Gibt es in Franken die institutionellen Voraussetzungen für strategische Rezeptivität – also die Fähigkeit, schwache Signale zu erkennen und in strategisches Handeln zu übersetzen, bevor der Druck existenzbedrohend wird? Die bisherigen Reaktionsmuster – spät, defensiv, auf Kostensenkung fokussiert – geben Anlass zur Skepsis.

Und schließlich: Welche Rolle können regionale Institutionen – Kammern, Wirtschaftsförderung, Hochschulen – spielen, wenn das eigentliche Problem nicht regional, sondern in den Kapitalallokationsentscheidungen von Konzernen und in der Bundespolitik liegt?

Diese Fragen haben keine einfachen Antworten. Aber sie zu stellen ist die Voraussetzung dafür, dass die Analyse nicht bei der Symptombeschreibung stehen bleibt.

IX. Franken als Spiegel

Wer Franken versteht, versteht Deutschland. Was sich in Schweinfurt, Herzogenaurach, Nürnberg und Erlangen im Kleinen vollzieht, ist keine regionale Besonderheit – es ist die Blaupause für das, was sich gesamtwirtschaftlich bereits andeutet und noch vollziehen wird: der gleichzeitige Verlust von Komponentenrelevanz in alten Industrien, das Fehlen neuer Architekturpositionen in entstehenden Systemkontexten, und ein regulatorisches und kapitalseitiges Umfeld, das Erneuerung nicht befördert, sondern erschwert.

Franken ist kein Sonderfall. Es ist ein Indikator.

Ralf Keuper


Siemens Erlangen / Nürnberg

Schaeffler

Leoni

Brose

Historische Vorgeschichte: Grundig, Quelle, Adidas/Puma

Schweinfurt: ZF und SKF

Übergreifend / Fränkische Zulieferer