Die Botschaft des Bundeskanzlers ist unmissverständlich: Deutschland muss mehr arbeiten. „Mit Work-Life-Balance und Vier-Tage-Woche lässt sich der Wohlstand in unserer Gesellschaft nicht erhalten“, erklärte Friedrich Merz Mitte Januar 2026 vor Unternehmern in Halle. Er sehe „keine genetischen Unterschiede“ zwischen Deutschen und Schweizern, die eine geringere Arbeitsleistung rechtfertigten. Die Diagnose erscheint eingängig, die Therapie naheliegend. Doch sie verfehlt den Kern des Problems – und ignoriert dabei eine Einsicht, die ein deutscher Industrieller bereits vor über hundert Jahren formulierte.
Rathenaus Vermächtnis: Der Wirkungsgrad
Bereits nach dem Ersten Weltkrieg erkannte Walther Rathenau eine fundamentale Wahrheit über Deutschland: Das Land besitzt keine reichen Bodenschätze, keine geografischen Vorteile – nur seine Arbeitskraft.
Was uns bleibt, ist das Eine: unsere Arbeitskraft. Nichts anderes haben wir, nichts anderes ist steigerungsfähig, zwar nicht nach Menschenzahl und Stunden, wohl aber dem Wirkungsgrad nach.
Diese Einsicht des Industriellen und späteren Außenministers klingt heute erstaunlich aktuell. Deutschland, ein rohstoffarmes Land in der Mitte Europas, konnte sich immer nur über die Qualität und Produktivität seiner Arbeit behaupten. Präzision, technische Exzellenz und Qualitätsarbeit machten das Land zur Exportnation und industriellen Großmacht. Doch genau diese Tugenden – Steigerung des Wirkungsgrads, nicht der Stundenzahl – geraten heute unter Druck.
Vor über 100 Jahren stand Deutschland vor den Trümmern des Ersten Weltkriegs. Heute geht es nicht um Wiederaufbau, sondern um Umbau – inmitten einer tiefgreifenden Transformation der Weltwirtschaft. Digitalisierung, demografischer Wandel und wachsende Konkurrenz aus dem Ausland stellen das deutsche Modell vor eine Belastungsprobe, die in ihrer Tragweite mit den Verwerfungen nach 1918 vergleichbar ist. Damals wie heute gilt: Ohne Rohstoffe bleibt nur der Vorsprung durch Intelligenz und Innovation.
Die Diagnose: Strukturversagen statt Arbeitsmoral
Die deutsche Wirtschaft steckt unbestritten in einer Krise. In seinem Brief an die Koalitionsabgeordneten vom Januar 2026 räumte Merz selbst ein, dass „große Industriezweige ebenso wie erhebliche Teile des Mittelstandes und des Handwerks vor gewaltigen Herausforderungen“ stünden und in vielen Unternehmen Arbeitsplätze verloren gingen. Die Produktivität sei „unter den veränderten wirtschaftspolitischen Bedingungen auf der Welt einfach nicht mehr gut genug“.
Diese Situationsbeschreibung ist korrekt, doch die implizite Schlussfolgerung – mehr individuelle Arbeitsleistung als Lösung – verwechselt Symptom und Ursache. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass deutsche Arbeitnehmer keineswegs zu wenig leisten: Jährlich werden in Deutschland 1,3 Milliarden Überstunden erbracht, davon über 775 Millionen unbezahlt. Das Problem liegt nicht in der Quantität der Arbeit, sondern in ihrer Richtung.
Die Lohnstückkostenfalle
Die industriellen Lohnstückkosten Deutschlands lagen 2024 um 22 Prozent über dem Durchschnitt von 27 Industriestaaten – ein Nachteil, den selbst die überdurchschnittliche Produktivität deutscher Industriearbeiter nicht kompensieren kann. Im internationalen Ranking erreicht Deutschland bei der Produktivität immerhin Rang sieben unter den großen Industrieländern. Höher liegt nur die USA – allerdings bei zwei Prozent niedrigeren Arbeitskosten und 44 Prozent höherer Produktivität.
Berthold Leibinger, der legendäre Trumpf-Patriarch, brachte dieses Dilemma bereits 1992 mit entwaffnender Klarheit auf den Punkt: „Wir sind nicht so viel besser, wie wir teurer sind.“ Ein Satz, der zur Familientradition wurde – und der heute aktueller ist denn je. Solange deutsche Produkte einen technologischen Vorsprung hatten, der Premiumpreise rechtfertigte, funktionierte das Modell. Doch dieser Vorsprung schwindet.
Die naheliegende Schlussfolgerung, durch mehr Arbeitsstunden die Lohnstückkosten zu senken, greift zu kurz. Zwischen 1991 und 2019 stieg die Arbeitsproduktivität in Deutschland um 40 Prozent, während die Arbeitszeit nur um elf Prozent sank und die Reallöhne weitgehend stagnierten. Die Produktivitätsgewinne wurden also weder in kürzere Arbeitszeiten noch in höhere Löhne übersetzt – sie versickerten anderswo. Mehr vom Gleichen wird daran nichts ändern.
Effizienz versus Effektivität
Peter Drucker, der Begründer des modernen Managements, formulierte eine Unterscheidung, die für die aktuelle Debatte zentral ist: „Effizienz bedeutet, die Dinge richtig zu tun. Effektivität bedeutet, die richtigen Dinge zu tun.“ Die politische Forderung nach Mehrarbeit zielt ausschließlich auf Effizienzsteigerung – also darauf, vorhandene Prozesse zu optimieren und mehr Output pro Zeiteinheit zu generieren. Was dabei übersehen wird: Wenn das Produkt selbst nicht mehr gefragt ist, führt effizientere Produktion nur zu größeren Lagerbeständen.
Ted Levitt, der legendäre Harvard-Ökonom, brachte es noch pointierter auf den Punkt: „Keine noch so kostengünstige Produktion oder kein noch so ertragreicher Verkauf ist gut genug im Dienste dessen, was selbst nicht gut genug ist. Nichts ist verschwenderischer als Dinge mit großer Effizienz zu tun, die gar nicht getan werden sollten.“
Genau hier liegt Deutschlands Problem. Im Innovationsindikator 2025 verharrt die Bundesrepublik auf Platz 12, während Länder wie die USA, Großbritannien und Frankreich aufholen. Die Wissensgenerierung erreicht mit 100 Prozent exzellente Werte – Deutschland ist Weltspitze in der Forschung. Doch die Kommerzialisierungseffizienz liegt bei nur 61 Prozent. Das Land produziert Erkenntnisse, die es nicht in marktfähige Produkte übersetzt.
Der Innovationsrückstand in Zukunftsfeldern
Die Lücke wird in den strategischen Zukunftsfeldern besonders sichtbar: Bei digitaler Hardware liegt Deutschland auf Rang sieben, bei digitaler Vernetzung auf Rang zehn, in der Biotechnologie nur noch auf Rang 15. In genau jenen Technologien, die das kommende Jahrzehnt prägen werden – KI, Biotechnologie, Quantencomputing –, hat Deutschland den Anschluss an USA und Asien verloren.
Die deutsche Industrie beherrscht Mitteltechnologien: den Verbrennungsmotor, den klassischen Maschinenbau, die chemische Prozessindustrie. Doch der technologische Vorsprung, der einst höhere Preise am Weltmarkt rechtfertigte, schwindet. Chinesische Konkurrenten haben aufgeholt, insbesondere bei Elektrofahrzeugen greifen sie nun auch das Premiumsegment an. Wenn Kunden nicht mehr bereit sind, für deutsche Produkte einen Aufpreis zu zahlen, schlagen die hohen Standortkosten voll durch.
Das Effektivitätsproblem
Die eigentliche Frage lautet nicht: Wie können wir mehr arbeiten? Sondern: Woran sollten wir arbeiten? Die Antwort erfordert keine längeren Arbeitszeiten, sondern strategische Neuausrichtung. Deutschland müsste seine Ressourcen in Technologiefelder mit Zukunftspotenzial verlagern, den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte beschleunigen und die institutionellen Barrieren abbauen, die Sprunginnovationen verhindern.
Der BDI-Präsident Peter Leibinger bringt es auf den Punkt: „Wir müssen uns Großes zutrauen.“ Konkret fordert er, den ersten funktionsfähigen Prototypen für einen Fusionsreaktor bis 2040 zu realisieren oder führend in der KI für die Industrie zu werden. Dafür braucht es keine Appelle an die Arbeitsmoral, sondern die eigenständige Entwicklung von Foundation Models, ambitionierte technologische Roadmaps und einen integrierten europäischen Kapitalmarkt. Allerdings müsste man sich hierfür von der Konsortial-Logik verabschieden, die, wie die Beispiele GAIA-X, Catena-X und der EU Chip Acts zeigen, die strukturellen Probleme noch verschärfen bzw. sie zementieren.
Die politische Rhetorik und ihre Funktion
Die Forderung nach mehr Arbeit erfüllt eine politische Funktion, die von ihrer sachlichen Angemessenheit unabhängig ist. Sie individualisiert ein strukturelles Problem: Wenn der Wohlstand schwindet, liegt es an der Arbeitsmoral der Beschäftigten, nicht an politischen Fehlentscheidungen oder unternehmerischem Versagen. Sie suggeriert zudem einfache Lösungen für komplexe Probleme und bedient ein kulturelles Narrativ, in dem Fleiß als Tugend und Work-Life-Balance als Dekadenzerscheinung erscheinen.
Doch die Realität widerspricht der Rhetorik fundamental. Während der Kanzler mehr Arbeit fordert, bauen die Unternehmen massenhaft Stellen ab. Seit 2019 schrumpfte die Beschäftigung in der deutschen Industrie um fast 250.000 – ein Rückgang um 4,3 Prozent. Allein im letzten Jahr fielen etwa 114.000 Industriestellen weg. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer sank im Dezember 2025 auf den niedrigsten Stand seit Mai 2020. 36 Prozent der Unternehmen planen für 2026 weiteren Stellenabbau, nur 18 Prozent schaffen neue Jobs.
Die Liste der Abbauprogramme liest sich wie ein Who’s Who der deutschen Wirtschaft: VW streicht bis 2030 rund 35.000 Stellen, Bosch plant 22.000 Kürzungen in der Mobilitätssparte, Thyssenkrupp will von 27.000 auf 16.000 Beschäftigte schrumpfen, Continental, Bayer, BASF, Schaeffler folgen dem gleichen Muster. Das viel beschworene Narrativ vom „Fachkräftemangel“ erweist sich als selektive Wahrnehmung: Es gibt punktuellen Mangel in spezifischen Bereichen – aber keinen generellen Arbeitskräftemangel, der durch längere Arbeitszeiten behoben werden müsste. Das Problem ist nicht, dass zu wenige Menschen arbeiten wollen. Das Problem ist, dass immer weniger Unternehmen sie beschäftigen können.
Die Aktivrente, die Merz bewirbt, mag für manche Beschäftigte attraktiv sein – doch sie ändert nichts daran, dass physisch belastende Berufe keine verlängerten Lebensarbeitszeiten zulassen. „Nicht das ganze Land besteht aus Dachdeckern und Fliesenlegern“, sagte Merz. Richtig. Aber auch nicht nur aus Beratern und Ministerialbeamten.
Die Gefahr des schleichenden Niedergangs
Rathenau wusste auch um das Risiko. Nach dem Ersten Weltkrieg warnte er eindringlich vor den Folgen einer verfehlten Wirtschaftspolitik. Die Geschichte zeigte, wie Inflation, Arbeitslosigkeit und politische Radikalisierung das Land in die Katastrophe führten.
Heute wäre das Szenario anders – weniger abrupt, aber ebenso zerstörerisch: ein schleichender Niedergang. Erst verlieren deutsche Schlüsselbranchen Weltmarktanteile. Dann setzt Deindustrialisierung ein, begleitet von Brain Drain hochqualifizierter Fachkräfte. Die sozialen Systeme geraten unter Druck, die Gesellschaft spaltet sich, Populismus gedeiht. International würde Deutschland vom Motor Europas zur Peripherie herabsinken – abhängig von Technologien aus den USA oder China.
Die Vorzeichen sind bereits erkennbar. Investoren meiden zunehmend den Standort Deutschland. Immer weniger insolvente Unternehmen werden gerettet, immer mehr abgewickelt. Die Abwanderung von Produktionskapazitäten beschleunigt sich. Wer in dieser Situation mit Appellen an die Arbeitsmoral reagiert, verwechselt Symptom und Ursache – und verschwendet kostbare Zeit.
Fazit: Die richtigen Dinge tun
Was Deutschland braucht, ist keine quantitative Ausweitung der Arbeitsleistung, sondern ihre qualitative Neuausrichtung. Die Frage ist nicht, wie viel wir arbeiten, sondern woran. Die Antwort liegt nicht in längeren Arbeitszeiten, sondern in der Fähigkeit, neue Märkte zu erschließen, technologische Sprunginnovationen zu wagen und die institutionellen Verkrustungen aufzubrechen, die den Wandel blockieren.
Die Schweiz, die Merz als Vorbild anführt, ist tatsächlich wirtschaftlich erfolgreicher als Deutschland – aber nicht wegen längerer Arbeitszeiten. Die Schweizer haben verstanden, dass Wohlstand aus Wertschöpfung entsteht, nicht aus Arbeitsvolumen. Sie haben Strukturen geschaffen, die Innovation ermöglichen und belohnen.
Rathenau, Drucker und Levitt hätten dem Kanzler vermutlich dasselbe geraten: Nicht die Stunden zählen, sondern der Wirkungsgrad. Nicht Effizienz allein, sondern Effektivität. Wer die falschen Dinge tut, macht sie durch härteres Arbeiten nicht richtiger – nur schneller falsch. Und nichts ist verschwenderischer, als mit großer Effizienz Dinge zu tun, die gar nicht getan werden sollten.
Ralf Keuper
Quellen
Merz-Zitate und politische Debatte
Tagesspiegel: „Nicht gut genug“: Merz räumt Fehler bei Kommunikation der Koalition ein – und tadelt erneut Arbeitsmentalität (15.01.2026)
https://www.tagesspiegel.de/politik/nicht-gut-genug-merz-raumt-fehler-bei-kommunikation-der-koalition-ein–und-tadelt-erneut-arbeitsmentalitat-15138715.html
ZDF heute: Merz schreibt Brief an Koalition: Lage der Wirtschaft kritisch (08.01.2026)
https://www.zdfheute.de/politik/merz-brief-wirtschaft-lage-koalition-100.html
Handelsblatt: Merz im Sommerinterview: „Mit einer Vier-Tage-Woche werden wir den Wohlstand nicht erhalten können“ (31.08.2025)
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merz-im-sommerinterview-mit-einer-vier-tage-woche-werden-wir-den-wohlstand-nicht-erhalten-koennen/100151215.html
Sonntagsblatt: Friedrich Merz fordert mehr Arbeit – und übersieht die Millionen, die ehrenamtlich arbeiten (12.01.2026)
https://www.sonntagsblatt.de/artikel/gesellschaft/friedrich-merz-fordert-mehr-arbeit-und-uebersieht-die-millionen-die
Lohnstückkosten und Wettbewerbsfähigkeit
Institut der deutschen Wirtschaft: Hohe Arbeitskosten: Deutsche Industrie 22 Prozent teurer als ausländische Konkurrenz (27.08.2025)
https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/christoph-schroeder-deutsche-industrie-22-prozent-teurer-als-auslaendische-konkurrenz.html
iwd: Lohnstückkosten: Der Standort Deutschland bröckelt (18.09.2025)
https://www.iwd.de/artikel/lohnstueckkosten-der-standort-deutschland-broeckelt-661392/
Markt und Mittelstand: IW-Studie: Hochproduktiv, aber zu teuer (27.08.2025)
https://www.marktundmittelstand.de/ratgeber/deutschlands-industrie-zu-teuer
Innovationsrückstand
BDI: Innovationsindikator 2025: Deutschland tritt auf der Stelle – Wettbewerber überholen (25.11.2025)
https://bdi.eu/artikel/news/innovationsindikator-2025-deutschland-tritt-auf-der-stelle-wettbewerber-ueberholen
Transkript: Innovationsranking: Deutschland hinkt hinterher (26.11.2025)
https://transkript.de/newsticker/2025/innovationsranking-deutschland-hinkt-hinterher/
GoingPublic: High-Tech-Bioökonomie: Deutschlands Rückstand aufholen (04.02.2025)
https://www.goingpublic.de/life-sciences/high-tech-biooekonomie-deutschlands-rueckstand-aufholen/
Stellenabbau und Arbeitsmarkt
Institut der deutschen Wirtschaft: Konjunktur: Jedes dritte Unternehmen will 2026 Stellen abbauen (02.11.2025)
https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/michael-groemling-jedes-dritte-unternehmen-plant-2026-stellen-abzubauen.html
EY: Deutsche Industrie: Umsatzrückgang und Stellenabbau im zweiten Quartal (02.09.2025)
https://www.ey.com/de_de/newsroom/2025/08/ey-industriebarometer-q2-2025
Handelsblatt: Arbeitsmarkt: „Anhaltende Tristesse“ – Unternehmen setzen Stellenabbau fort (Dezember 2025) https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/arbeitsmarkt-anhaltende-tristesse-unternehmen-setzen-stellenabbau-fort/100184948.html
Institut der deutschen Wirtschaft: Viele Wirtschaftsverbände rechnen mit Stellenabbau im neuen Jahr (29.12.2025)
https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/michael-groemling-mehrheit-der-wirtschaftsverbaende-rechnet-mit-stellenabbau-im-neuen-jahr.html
Überstunden und Arbeitsleistung
Moment.at: Nein, Friedrich Merz, wir müssen nicht mehr arbeiten (21.05.2025)
https://www.moment.at/story/friedrich-merz-mehr-arbeiten/
Auf Econlittera
„Thinking about Management“ von Ted Levitt https://econlittera.bankstil.de/thinking-about-management-von-ted-levitt
Die Rathenau-Herausforderung: Deutschlands Existenzfrage im 21. Jahrhundert https://econlittera.bankstil.de/die-rathenau-herausforderung-deutschlands-existenzfrage-im-21-jahrhundert
Diagnose ohne Therapie: Wie die deutsche Industrie ihren Niedergang kommen sah
Von JESSI 1989 zum EU Chips Act 2022: Strukturelle Kontinuitäten europäischer Halbleiter-Industriepolitik https://econlittera.bankstil.de/von-jessi-1989-zum-eu-chips-act-2022-strukturelle-kontinuitaeten-europaeischer-halbleiter-industriepolitik