In den letzten beiden Quartalen 2025 vollzog sich ein struktureller Wandel in der indischen IT-Industrie. Tata Consultancy Services, mit über 600.000 Mitarbeitern einer der weltgrößten Arbeitgeber, baute allein rund 31.000 Stellen ab – trotz stabiler Umsätze und Gewinne. Von April bis Dezember 2025 wuchsen die fünf größten indischen IT-Anbieter zusammen um lediglich 17 Mitarbeiter; im Vorjahr waren es noch 18.000 neue Stellen gewesen. Was wie ein gewöhnlicher Restrukturierungsfall aussieht, markiert in Wahrheit das Ende eines Geschäftsmodells, das seit den 1990er Jahren die globale IT-Landschaft dominierte: Body-Leasing. Wenn führende Anbieter der Lohnarbitrage ihre eigenen Mitarbeiter durch KI-Systeme ersetzen, die für weniger als 5% der bisherigen Kosten arbeiten, zeigt sich eine fundamentale Verschiebung. Die deutschen IT-Dienstleister stehen vor noch größeren Herausforderungen. Sie haben alle Nachteile des Geschäftsmodells (hohe Kosten, regulatorische Einschränkungen), aber keinen seiner Vorteile. In den kommenden fünf Jahren werden voraussichtlich 300.000 bis 500.000 IT-Jobs in Deutschland wegfallen. Nicht durch Rezession. Durch Automatisierung. Und weil ein Geschäftsmodell an sein Ende kommt, das auf einer temporären Arbitrage-Nische zwischen globalen Lohngefällen basierte, ohne eigene nachhaltige Wertschöpfung zu entwickeln.
I. Der indische Wendepunkt
Es gibt Momente in der Wirtschaftsgeschichte, die sich erst Jahre später als Wendepunkte erweisen. Das zweite Halbjahr 2025 war vermutlich so einer. Wie das Handelsblatt am 3. Februar 2026 meldete, baute Tata Consultancy Services allein in den letzten beiden Quartalen 2025 rund 31.000 Stellen ab – etwa 20.000 im dritten Quartal, weitere 11.000 im vierten.
Zusammen mit HCLTech und Tech Mahindra strich TCS im vierten Quartal fast 15.000 Arbeitsplätze. Von April bis Dezember 2025 wuchsen die fünf größten indischen IT-Dienstleister insgesamt um lediglich 17 Mitarbeiter – im Vorjahreszeitraum waren es noch 18.000 neue Stellen gewesen. Zwei Details sind dabei bemerkenswert: Erstens, TCS ist profitabel und wächst bei Umsatz und Gewinn. Zweitens, TCS ist nicht allein. In den letzten 18 Monaten haben die indischen IT-Giganten – TCS, Infosys, Wipro, HCLTech, Tech Mahindra – gemeinsam rund 80.000 Stellen abgebaut. Nicht wegen fallender Nachfrage. Nicht wegen Rezession. Sondern weil Künstliche Intelligenz einen Job effizienter erledigt, für den sie drei Jahrzehnte lang hunderttausende Menschen beschäftigt hatten.
Die indische IT-Industrie hat seit den 1990er Jahren das globale Outsourcing systematisch aufgebaut. Sie hat aus dem Lohngefälle zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern eine Drittelbillion-Dollar-Industrie gemacht. TCS, Infosys und Wipro waren nicht primär Technologiefirmen – sie waren Arbitrageure. Sie vermittelten indische Ingenieure zu 20.000 Dollar pro Jahr an westliche Konzerne für den Gegenwert von 80.000 Dollar. Die Marge zwischen diesen beiden Zahlen bildete ihr Geschäftsmodell. Nicht Innovation. Nicht proprietäre Technologie. Nicht Skaleneffekte. Arbitrage zwischen Lohnkostendifferenzen.
Im zweiten Halbjahr 2025 wird offensichtlich, dass ein GitHub-Copilot-Abonnement für 20 Dollar im Monat ähnliche Aufgaben erledigt wie ein Offshore-Entwickler für 2.000 Dollar. Das ist keine inkrementelle Verbesserung. Das ist eine Größenordnungsverschiebung. Wenn Unternehmen, die ihr gesamtes Geschäftsmodell auf Kostenoptimierung aufgebaut haben, ihre eigenen Mitarbeiter durch Automatisierung ersetzen, zeigt das einen fundamentalen Wandel in der gesamten Branche.
II. Ein Geschäftsmodell ohne eigene Wertschöpfung
Body-Leasing basierte nicht auf eigener Wertschöpfung. Was TCS primär verkaufte, war Zugang zu kostengünstigen Programmierern. Die Firmen waren Intermediäre, Makler in einem globalen Arbeitsmarkt. Sie schufen keinen eigenen Wert; sie vermittelten zwischen Angebot und Nachfrage und extrahierten dabei Margen aus Informations- und Koordinationslücken.
Ronald Coase‘ Transaktionskostentheorie erklärt, warum solche Geschäftsmodelle grundsätzlich fragil sind. Firmen existieren, weil es manchmal kostengünstiger ist, Dinge intern zu organisieren als über den Markt zu koordinieren. Outsourcing-Dienstleister existieren im umgekehrten Fall: wenn es kostengünstiger ist, über den Markt zu koordinieren als intern zu organisieren. Aber diese Konstellation ist immer kontingent. Sie hängt von spezifischen Kosten-Konstellationen ab. Sobald sich diese ändern, verliert das Geschäftsmodell seine Grundlage.
In den 1990ern und 2000ern war Outsourcing rational, weil drei Bedingungen erfüllt waren: Software-Entwicklung erforderte Spezialwissen, westliche Löhne lagen deutlich über indischen Löhnen (ein deutscher Java-Entwickler kostete fünfmal mehr als ein indischer), und die Qualitätsunterschiede waren durch gutes Projektmanagement handhabbar. Seit 2025 ändern sich alle drei Bedingungen grundlegend. Software-Entwicklung wird demokratisiert (KI schreibt Code aus natürlicher Sprache), Kostendifferenzen verlieren an Relevanz (wenn beide mit einer Maschine für 1.000 Dollar pro Jahr konkurrieren), und Qualitätsfragen stellen sich neu (KI-Systeme arbeiten konsistent ohne zeitzonenbedingte Verzögerungen).
III. Deutschland: Strukturelle Nachteile
Wenn die indischen IT-Dienstleister vor Herausforderungen stehen, dann haben die deutschen noch größere Probleme. Die deutschen Player – T-Systems, adesso, msg, Materna und tausende mittelständische Systemhäuser – vereinen alle Nachteile des Body-Leasing-Modells ohne einen seiner Vorteile. Sie sind zu klein für echte Skaleneffekte. Ihre Kostenbasis ist hoch, weil sie in Deutschland ansässig sind. Sie haben keine technische Differenzierung, weil ihr Geschäft nicht Innovation war, sondern Vermittlung. Und sie sind regulatorisch stärker eingeschränkt, mit Betriebsräten und Kündigungsschutz, die schnelle Anpassungen erschweren.
Die Zahlen zeigen die Entwicklung deutlich. 2024 wuchs die deutsche IT-Dienstleistungsbranche um 2,6 Prozent – nach 9,4 Prozent im Vorjahr. Das ist, real inflationsbereinigt, ein Rückgang. Und das in einer Branche, die eigentlich von „digitaler Transformation“ hätte profitieren müssen. Stattdessen erkennen Unternehmenskunden zunehmend, dass sie dieselben Leistungen intern mit KI-Tools kostengünstiger erzielen können. Die Lünendonk-Analysten schreiben euphemistisch, Unternehmen hätten „ihre Investitionen priorisieren“ müssen. Die Realität ist nüchterner: Sie haben erkannt, dass sie für viele Standardleistungen deutlich zu hohe Preise gezahlt haben – und dass sie mit internen Teams und KI-Tools zu einem Bruchteil der Kosten vergleichbare Ergebnisse erzielen können.
Nehmen wir T-Systems als Beispiel. Die IT-Tochter der Telekom ist seit Jahren wirtschaftlich herausfordernd. Ihr Überleben verdankt sie drei Faktoren: der quersubventionierenden Konzernmutter, öffentlichen Aufträgen und langjährigen Bestandsverträgen aus einer Zeit vor Cloud-Alternativen. Alle drei Faktoren verändern sich. Die Telekom steht unter Druck, die Quersubventionierung zu reduzieren. Die öffentliche Hand migriert zunehmend zu AWS und Azure. Und Bestandskunden überprüfen ihre Verträge kritisch.
Der deutsche IT-Mittelstand ist noch stärker exponiert. Tausende Systemhäuser leben von drei Einnahmequellen: SAP-Customizing (das mit S/4HANA-Standardisierung und KI-Templates abnimmt), Website-Entwicklung (die mit No-Code-Plattformen wie v0.dev teilweise automatisiert wird) und Managed Services (die Cloud-Automatisierung reduziert). Ein mittelständisches Systemhaus in Nordrhein-Westfalen vermittelt SAP-Berater für 1.200 Euro am Tag. SAP bietet jetzt Joule an, einen KI-Assistenten, der 80 Prozent dieser Beratung automatisiert. Die Reaktion vieler Systemhäuser: Sie bieten „Joule-Implementierung“ an – eine Anpassung, aber keine nachhaltige strategische Neupositionierung.
IV. Die makroökonomischen Folgen
Die volkswirtschaftlichen Konsequenzen sind erheblich. IT-Dienstleistung beschäftigt in Deutschland direkt und indirekt rund eine Million Menschen. Wenn 30 bis 50 Prozent dieser Jobs in den nächsten fünf Jahren durch Automatisierung ersetzt werden – ein konservatives Szenario –, betrifft das 300.000 bis 500.000 Stellen. Das sind hochqualifizierte, gut bezahlte Spezialisten im Alter zwischen 30 und 50, die Häuser finanzieren, Steuern zahlen und wesentlich zum Konsum beitragen.
Die üblichen politischen Antworten greifen nur begrenzt. „Weiterbildung“ stößt an Grenzen, weil die neuen Jobs zahlenmäßig erheblich kleiner sind als die wegfallenden. Nicht jeder SAP-Berater kann zum Machine-Learning-Engineer umgeschult werden – die erforderlichen Kompetenzen unterscheiden sich grundlegend. Und selbst bei erfolgreicher Umschulung entstehen diese Jobs nicht primär in Düsseldorf oder München – sie konzentrieren sich in Kalifornien bei OpenAI und Anthropic, oder in Bangalore bei den automatisierten Resten der indischen IT-Industrie.
Deutschland ist doppelt betroffen. Erstens verlieren eigene IT-Dienstleister an Marktanteilen – durch Umsatzrückgänge, Margenverfall, teilweise Insolvenzen. Zweitens reduzieren sich die Ausgaben deutscher Konzerne an indische Outsourcer, weil diese selbst automatisieren. Gleichzeitig steigt die Abhängigkeit von US-amerikanischen KI-Plattformen. OpenAI, Anthropic, Microsoft, Google – sie alle haben ihren Hauptsitz in Kalifornien. Die Wertschöpfung verlagert sich dorthin. Deutschland bleibt Anwender einer Technologie, bei deren Entwicklung es nicht maßgeblich beteiligt ist.
V. Private Equity: Herausforderungen für Software-Investments
Parallel zur Transformation der IT-Dienstleister entwickelt sich eine weitere Herausforderung: die Neubewertung von Software-Unternehmen im Private-Equity-Bereich. PE-Häuser haben jahrelang Software-Unternehmen zu hohen Bewertungen gekauft – 12 bis 20 mal EBITDA –, weil Software drei attraktive Eigenschaften hatte: hohe Margen (70 bis 90 Prozent Gross Margin), Skalierbarkeit (mehr Umsatz ohne proportional mehr Kosten) und planbare Einnahmen (Abo-Modelle). Vista Equity Partners, ein führender Software-Investor, hat ein Portfolio von etwa hundert Unternehmen, das bei Kaufzeitpunkt mit entsprechenden Multiples bewertet wurde.
Alle drei Prämissen verändern sich. Margen geraten unter Druck, weil Open-Source-Alternativen und KI-Tools Preisdruck erzeugen. Skalierbarkeit wird herausgefordert, weil Kunden zunehmend selbst entwickeln statt zu kaufen. Recurring Revenue schrumpft, weil die Kündigungsrate steigt und der Customer Lifetime Value sinkt. Wenn EBITDA-Multiples von 15x auf 8x fallen – eine mögliche Entwicklung bei fundamentaler Marktveränderung –, sind Eigenkapitalrenditen in hoch gehebelten Deals erheblich gefährdet. Das verschiebt Kapitalströme von Software zu Infrastruktur: Rechenzentren, Energienetze, Chips. Aber diese Assets haben längere Amortisationszeiten, höhere Kapitalintensität und niedrigere Renditen. Die Dynamik der Finanzökonomie verändert sich.
VI. Luhmann und der Strukturwandel
Niklas Luhmann beschrieb moderne Gesellschaften als funktional differenzierte Systeme: Wirtschaft, Politik, Wissenschaft operieren nach eigenen Logiken und schaffen eigene Strukturen. IT-Dienstleistung erschien als solch ein ausdifferenziertes System. Es hatte eigene Codes (Effizienz versus Ineffizienz), eigene Strukturen (Nearshore- und Offshore-Modelle), eigene Semantiken („Digital Transformation Partner“). Aber die KI-Disruption zeigt: Dieses System war nie wirklich autonom. Es war eine temporäre Differenzierungsform, die auf einer ökonomischen Reibung beruhte – den hohen Kosten der Software-Entwicklung. Sobald diese Reibung abnimmt, transformiert sich das System und wird reintegriert in die Organisationen, die es ursprünglich ausgelagert hatten.
Anders formuliert: IT-Dienstleistung war nie ein eigenständiges System mit nachhaltiger Basis. Es war eine Arbitrage-Nische. Und Arbitrage-Nischen existieren nur so lange, wie die Reibung existiert, aus der sie Wert ziehen. Wenn Unternehmen Software intern mit KI-Tools kostengünstiger entwickeln können als durch externe Dienstleister, entfällt die ökonomische Grundlage für diese Intermediäre. Coase hatte recht: Firmen existieren, um Transaktionskosten zu minimieren. Wenn Transaktionskosten sinken, verlieren Intermediäre ihre Funktion.
VII. Ausblick: Konzentration und Spezialisierung
In fünf Jahren wird die IT-Dienstleistungslandschaft fundamental verändert sein. Der deutsche Mittelstand – tausende Systemhäuser, SAP-Boutiquen, klassische IT-Dienstleister – wird zu einem erheblichen Teil konsolidiert oder verschwunden sein. Durch Insolvenzen, Übernahmen zu reduzierten Bewertungen, stille Liquidationen. Übrig bleiben werden Oligopole: Accenture, Deloitte, die Big Four, weil sie das Kapital haben, in KI zu investieren und sich strategisch neu aufzustellen. Cloud-Anbieter wie AWS und Azure werden profitieren, weil sie Infrastruktur verkaufen, nicht Arbeitsstunden. Und spezialisierte Boutiquen werden in Nischen überleben – Sicherheit, Compliance, Regulatorik –, wo Menschen noch notwendig sind, weil Haftungsfragen oder Vertrauensbeziehungen im Spiel sind.
Alle anderen stehen vor erheblichen Herausforderungen. Body-Leasing war ein Intermediations-Geschäftsmodell ohne eigene nachhaltige Wertschöpfung. Es vermittelte zwischen Angebot und Nachfrage und extrahierte dabei Wert aus temporären Marktfriktionen. Diese Friktionen nehmen nun ab. Und mit ihnen die ökonomische Basis des Geschäftsmodells.
Die Entwicklungen vom zweiten Halbjahr 2025 sind ein entscheidender Wendepunkt. Wenn TCS mit 31.000 Entlassungen in zwei Quartalen vorangeht, werden andere folgen. Die deutschen IT-Dienstleister haben strukturelle Nachteile. Sie sind kleiner, teurer, regulatorisch stärker eingeschränkt und technologisch nicht differenziert. Sie werden nicht durch Rezession unter Druck geraten. Sie werden durch Automatisierung verdrängt.
Das ist vielleicht das Bemerkenswerteste: Sie werden nicht durch bessere Wettbewerber ersetzt. Sie werden durch Software ersetzt, die konsistent arbeitet, nicht kündigt und zu einem Bruchteil der Kosten verfügbar ist. Das ist keine Disruption im Sinne von Schumpeter, wo kreative Zerstörung neue Märkte schafft. Das ist eine tiefgreifende Transformation ohne direkte Kompensation in vergleichbarer Größenordnung.
300.000 bis 500.000 Menschen in Deutschland werden das in den nächsten fünf Jahren erleben. Sie werden ihre Arbeitsplätze verlieren, nicht weil sie schlechte Arbeit geleistet haben, sondern weil ihre Tätigkeiten automatisierbar geworden sind. Weil ein Geschäftsmodell, das drei Jahrzehnte funktionierte, sich innerhalb von fünf Jahren fundamental wandelt.
Der strukturelle Umbruch in der indischen IT-Industrie markiert den Beginn dieser Transformation.
Ralf Keuper
Quellen:
Handelsblatt: Indiens IT-Dienstleister streichen Zehntausende Arbeitsplätze (Februar 2026)
Datum: 3. Februar 2026
Autor: Mathias Peer
Inhalt: TCS, HCLTech und Tech Mahindra bauen im Q4 2025 fast 15.000 Stellen ab
Link: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/kuenstliche-intelligenz-indiens-it-dienstleister-streichen-zehntausende-arbeitsplaetze-01/100195477.html
Econlittera
Die Krise der deutschen IT-Beratung: Warum Bodyleasing und fehlende Expertise eine ganze Branche bedrohen https://econlittera.bankstil.de/die-krise-der-deutschen-it-beratung-warum-bodyleasing-und-fehlende-expertise-eine-ganze-branche-bedrohen
Datum: 21.09.2025
Autor: Ralf Keuper
Business Standard: TCS, Infosys continue staff lay off even as revenue rises (Juli 2025)
Kernquelle für Paradoxon: Entlassungen trotz Wachstum
Datum: 28. Juli 2025
Inhalt: TCS kürzt 2% der Belegschaft (~12.000 Jobs), während Umsatz um 1,3% und Gewinn um 5,9% steigen
Link: https://www.business-standard.com/industry/news/tcs-infosys-lay-off-indian-it-sector-job-cuts-automation-ai-reskilling-125072800505_1.html
CIO: Indian IT outsourcing layoffs put service stability on the line (Juli 2025)
Gesamtübersicht über Entlassungswelle
Datum: 30. Juli 2025
Inhalt: TCS, Wipro, HCLTech, Tech Mahindra streichen zusammen über 25.000 Stellen in H1 2025; gesamt 80.000 in 18 Monaten
Link: https://www.cio.com/article/4031096/indian-it-layoffs-put-service-stability-on-the-line-for-cios.html
Dazeinfo: India’s Top 3 IT Firms Let Go 65k Employees in FY24 (April 2024)
Historische Einordnung FY24
Datum: 22. April 2024
Inhalt: TCS, Infosys, Wipro entließen 64.759 Mitarbeiter in FY24; Infosys allein 25.994 (40,1%)
Link: https://dazeinfo.com/2024/04/22/indias-top-3-it-firms-let-go-65k-employees-in-fy24-is-automation-the-culprit/
Business Standard: TCS, Infosys, Wipro see exit of 64,000 employees in FY24 (April 2024)
Detaillierte FY24-Zahlen mit CFO-Statements
Datum: 19. April 2024
Inhalt: Infosys CFO Jayesh Sanghrajka erklärt Utilization-Steigerung von 77% auf 82-83% als Grund für Personalabbau
Link: https://www.business-standard.com/companies/news/tcs-infosys-wipro-see-exit-of-64-000-employees-in-fy24-amid-low-demand-124041901226_1.html
Lünendonk-Listen 2025: IT-Dienstleister in Deutschland (Juni 2025)
Deutsche Marktlage und Wachstumszahlen
Datum: Juni 2025
Inhalt: Deutsche IT-Dienstleister wuchsen 2024 nur um 2,6% (Vorjahr: 9,4%); Marktführer und Umsätze
Link: https://www.luenendonk.de/luenendonk-listen-2025-it-dienstleister-blicken-nach-durchwachsenem-jahr-2024-optimistisch-in-die-zukunft/
Computerwoche: Das sind die größten IT-Dienstleister Deutschlands (Juni 2025)
Deutsche Branchenstruktur
Datum: 10. Juni 2025
Inhalt: Lünendonk-Ranking IT-Beratung & Services; Accenture, Capgemini, IBM führen; adesso größter deutscher Anbieter
Link: https://www.computerwoche.de/article/4003007/das-sind-die-grosten-it-dienstleister-deutschlands.html
Lünendonk-Listen 2024: Führende IT-Dienstleister in Deutschland (Juni 2024)
Vorjahresvergleich deutsche Marktentwicklung
Datum: 6. Juni 2024
Inhalt: 2023 wuchsen IT-Dienstleister noch um 9,4%; Prognosen für 2024/2025
Link: https://www.luenendonk.de/aktuelles/presseinformation/luenendonk-listen-2024-fuehrende-it-dienstleister-in-deutschland-sind-trotz-der-konjunkturlage-weiter-auf-wachstumskurs/
Zeebiz: What HCL, TCS, Infosys, Wipro Q2 results say about IT jobs and layoff trends
Q2 FY26 Detailanalyse
Inhalt: TCS reduzierte Belegschaft um 19.755 in Q2 FY26; HCL Tech wächst gegen den Trend (+3.489)
Link: https://www.zeebiz.com/companies/news-what-hcl-tcs-infosys-wipro-tech-mahindra-q2-results-says-about-it-jobs-and-layoff-trends-explained-381136
AngelOne: Why TCS, Infosys, and Wipro Are Cutting Jobs Despite Revenue Growth? (Juli 2025)
Revenue per Employee-Analyse
Datum: 29. Juli 2025
Inhalt: Revenue per Employee steigt trotz Stellenabbau; Automatisierung und generative AI als Treiber
Link: https://www.angelone.in/news/share-market/why-tcs-infosys-and-wipro-are-cutting-jobs-despite-revenue-growth
