„Die Macht der Triade – Die neue Form weltweiten Wettbewerbs“ von Kenichi Ohmae

Erstauflage 1985

Kernthese:

Die Anzeichen wirtschaftlicher Turbulenzen sind unübersehbar. Hektisches Auf- und Ab der Zinssätze, schwankende Wechselkurse, unberechenbare Ölpreise, eine ausufernde Arbeitslosigkeit und konfliktgeladene Handelsbeziehungen sind weltweit zur Landplage geworden. Was sind die Ursachen? Die hohen Lohnkosten, sagen die einen, Managementfehler die anderen; und wieder andere sehen die Schuld ganz eindeutig in der Geld-, Steuer- und Wirtschaftspolitik der Regierungen. Die Europäer und Amerikaner kritisieren entweder die hohen Steuern oder machen ganz einfach die Japaner verantwortlich. Nationalisten behaupten, die Schuld liege bei den vielen Auslandsinvestitionen, die zu Hause Arbeitsplätze vernichten, und gegenseitige Protektionsismus-Vorwürfe sind ebenfalls an der Tagesordnung. Über die Ursachen und die Folgen dieses Umbruchs ist man sich also in höchstem Maße uneins.
In jeder der angeführten Begründungen steckt gewiß ein Fünkchen Wahrheit. Aber weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit sind sie als Erklärung für die wirtschaftliche Lage oder als Orientierungshilfe für ein erfolgreiches Wettbewerbsverhalten ausreichend.

Wo aber liegen dann die Gründe? Es gibt drei Entwicklungen, die keineswegs ausschließlich, aber doch entscheidend das wirtschaftliche Umfeld prägen:

– die zunehmende Bedeutung kapitalintensiver Produktion,
– das rasante Tempo bei der Entwicklung neuer Technologien und
– die Vereinheitlichung der Konsumnachfrage.

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