Die räumliche Konzentration von Industrien wurde nicht erst von Alfred Marshall entdeckt – deutsche Ökonomen wie Wilhelm Roscher und Friedrich List haben sie ein halbes Jahrhundert früher analysiert. Ausgerechnet Deutschland, das die theoretischen Grundlagen der Clusterbildung mitentwickelt hat, sieht heute seinen historisch gewachsenen Industrieclustern beim Zerfall zu. Die Chemiestandorte schrumpfen, die Automobilzulieferer wandern ab, der Maschinenbau verliert seine regionalen Netzwerke. Was über Generationen aufgebaut wurde, geht unwiederbringlich verloren – und niemand scheint zu verstehen, was da eigentlich stirbt.


Die gegenwärtige Debatte über Cluster, Ökosysteme und industrielle Kooperation erweckt den Eindruck, als handele es sich um Erkenntnisse jüngeren Datums. Michael Porter wird als Vater der modernen Clustertheorie gefeiert, Paul Krugman für seine „New Economic Geography“ mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Die Geschichte scheint klar: Erst mit Alfred Marshalls „Principles of Economics“ von 1890 habe die Volkswirtschaftslehre begonnen, räumliche Konzentrationsphänomene systematisch zu untersuchen.

Diese Erzählung ist falsch. Und ihre Falschheit erklärt womöglich, warum ausgerechnet Deutschland – das Land, dessen Ökonomen die theoretischen Grundlagen der Clusterbildung wesentlich mitentwickelt haben – heute so hilflos dem Zerfall seiner historisch gewachsenen Industriestrukturen zusieht.

Die verdrängte Vorgeschichte

Eine dogmengeschichtliche Rekonstruktion, wie sie Christoph Scheuplein in seiner Studie „Der Raum der Produktion“ vorgelegt hat, fördert erstaunliche Befunde zutage. Die räumliche Konzentration von Produktion wurde keineswegs erst im späten 19. Jahrhundert zum Gegenstand ökonomischer Analyse. Bereits William Petty erkannte im 17. Jahrhundert die produktiven Wirkungen räumlicher Nähe. Charles Babbage und Andrew Ure beschrieben die britischen Textil- und Maschinenbauzentren als integrierte Produktionskomplexe, deren Effizienz sich gerade aus der räumlichen Verdichtung spezialisierter Tätigkeiten ergab. Scheuplein rehabilitiert zudem Herbert Spencer als Theoretiker wirtschaftlicher Komplexität, dessen Konzept organischer Integration die Clusterdebatte avant la lettre vorwegnahm.

Besonders aufschlussreich ist, wie Scheuplein zeigt, die Rolle der Deutschen Historischen Schule. Wilhelm Roscher, Karl Knies und Gustav Schmoller analysierten Clusterphänomene aus einer evolutionären Perspektive, die in mancherlei Hinsicht moderner anmutet als die statischen Gleichgewichtsmodelle, die später die Volkswirtschaftslehre dominierten. Sie verstanden wirtschaftliche Entwicklung als historisch kontingenten Prozess, in dem räumliche Konzentration, institutionelle Rahmenbedingungen und Wissensaustausch zusammenwirken.

Friedrich List schließlich verband die Analyse industrieller Cluster mit einer makroökonomischen Perspektive: Die räumliche Konzentration von Industrien war für ihn ein Instrument nationaler Wettbewerbsfähigkeit, das durch gezielte Wirtschaftspolitik gefördert werden konnte und sollte. Sein Konzept der „produktiven Kräfte“ – heute würde man von Humankapital und institutionellem Wissen sprechen – antizipierte wesentliche Einsichten der modernen Innovationsökonomie.

Die Schlüsselkategorie: Steigende Erträge

Was diese heterogenen Theorietraditionen verbindet, ist die Kategorie der steigenden Erträge. Scheuplein rekonstruiert minutiös, wie Ökonomen von David Ricardo über J.S. Mill bis zu dem heute vergessenen William E. Hearn die Produktivitätseffekte räumlicher Konzentration analysierten. Hearn, ein irisch-australischer Ökonom, entwickelte in den 1860er Jahren eine sozial-evolutionäre Theorie der Clusterung, die Marshall nachweislich beeinflusste – eine Verbindung, die in der Standardgeschichte der Volkswirtschaftslehre nicht vorkommt.

Cluster funktionieren, weil räumliche Konzentration Produktivitätsvorteile erzeugt, die sich nicht einfach durch Größenwachstum einzelner Unternehmen replizieren lassen. Diese „externen Ersparnisse“ – Marshalls berühmter Begriff – entstehen durch Arbeitsteilung zwischen spezialisierten Firmen, durch die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, durch schnelle Wissensdiffusion, durch gemeinsame Infrastrukturen und durch das, was man heute als „untraded interdependencies“ bezeichnet: informelle Netzwerke, geteilte Konventionen, kollektives Erfahrungswissen.

Das theoretische Problem, das sich daraus ergibt, hat – wie Scheuplein nachweist – Antoine Augustin Cournot bereits 1838 formuliert: Steigende Erträge sind mit vollkommener Konkurrenz unvereinbar. Wenn die Produktion mit zunehmender Größe effizienter wird, tendieren Märkte zur Konzentration. Die neoklassische Volkswirtschaftslehre hat dieses Dilemma gelöst, indem sie die steigenden Erträge weitgehend ausblendete – und damit auch die räumliche Dimension der Produktion aus dem Fokus verlor.

Das deutsche Paradox

Hier liegt der Schlüssel zum Verständnis des deutschen Paradoxons. Die theoretischen Ressourcen für eine erfolgreiche Clusterpolitik wären vorhanden gewesen. Die Deutsche Historische Schule hatte ein differenziertes Verständnis von institutioneller Einbettung wirtschaftlicher Prozesse entwickelt. List hatte die strategische Bedeutung industrieller Konzentration erkannt. Die Tradition der Wirtschaftsgeographie, von Alfred Weber bis Walter Christaller, hatte elaborierte Modelle räumlicher Organisation entwickelt.

Doch dieses Wissen wurde im Zuge der Mathematisierung der Volkswirtschaftslehre marginalisiert. Die deutschen Universitäten übernahmen nach 1945 das amerikanische Paradigma einer raumlosen, ahistorischen Ökonomik. Als in den 1990er Jahren Porter und Krugman die räumliche Dimension „wiederentdeckten“, geschah dies weitgehend ohne Bezug auf die europäischen Vorläufer. Die deutsche Wirtschaftspolitik übernahm das importierte Konzept – und verstand es systematisch falsch.

Die Anatomie des Zerfalls

Was gegenwärtig in Deutschland geschieht, ist nicht das Scheitern neuer Clusterinitiativen – es ist der Zerfall historisch gewachsener Industriestrukturen, deren Aufbau Generationen gedauert hat.

Das deutsche Chemiedreieck um Ludwigshafen, Leverkusen und Frankfurt – ein Cluster, dessen Wurzeln ins 19. Jahrhundert zurückreichen – schrumpft. BASF verlagert Kapazitäten nach China und in die USA, Evonik und Lanxess bauen Stellen ab. Die energieintensive Grundstoffchemie, die einst das Rückgrat der deutschen Wertschöpfungsketten bildete, wird unwirtschaftlich. Mit ihr verschwinden die Zulieferer, die Ingenieurbüros, die spezialisierten Dienstleister, die Ausbildungskapazitäten – das gesamte Ökosystem, das Schleupen als charakteristisch für produktive Cluster beschreibt.

Noch dramatischer ist die Lage bei den Automobilzulieferern. Die Transformation zur Elektromobilität zerstört Cluster, die über ein Jahrhundert gewachsen sind. In Baden-Württemberg und Bayern haben sich rund um die Verbrennertechnologie hochspezialisierte Netzwerke aus Zulieferern, Werkzeugbauern, Entwicklungsdienstleistern und Forschungseinrichtungen gebildet. Bosch, Continental, ZF, Mahle, Schaeffler – sie alle bauen Tausende Stellen ab, schließen Werke, verlagern Produktion. Die mittelständischen Zulieferer in der zweiten und dritten Reihe verschwinden still und endgültig.

Der Maschinenbau, einst das Paradebeispiel deutscher Clusterbildung, verliert seine regionale Verankerung. Die Werkzeugmaschinenhersteller in Baden-Württemberg, die Textilmaschinenbauer in Sachsen, die Druckmaschinenhersteller in Heidelberg und Würzburg – sie alle kämpfen mit Strukturwandel, Fachkräftemangel und der Abwanderung von Wissen. Was hier verloren geht, ist nicht einfach Beschäftigung. Es sind die informellen Netzwerke, das implizite Wissen, die eingespielten Kooperationsbeziehungen, die Ausbildungstraditionen – all das, was Scheuplein als die eigentliche Substanz produktiver Cluster identifiziert.

Das Problem ist nicht mangelnde Förderung. Es ist ein fundamentales Unverständnis dessen, was Cluster sind und warum sie nicht einfach neu gegründet werden können, wenn sie einmal zerfallen sind.

Der institutionelle Kontext

Der Zerfall hat strukturelle Ursachen, die über die oft zitierten Energiepreise hinausgehen. Die deutsche Wirtschaftspolitik hat nie verstanden, was sie an ihren Industrieclustern hatte – und behandelt deren Erosion entsprechend als konjunkturelles Problem, nicht als strukturellen Substanzverlust.

Die ordnungspolitische Tradition der Bundesrepublik ist clusterblind. Sie denkt in Märkten und Wettbewerb, nicht in räumlichen Produktionssystemen und kumulativen Lernprozessen. Wenn ein Unternehmen schließt, ist das aus dieser Perspektive ein normaler Marktvorgang. Dass mit ihm ein Knoten im Netzwerk verschwindet, dessen Ausfall Kaskadeneffekte auslöst, kommt in den ordnungspolitischen Kategorien nicht vor.

Die föderale Struktur verschärft das Problem. Cluster sind per Definition regional verankert, aber sie überschreiten Ländergrenzen. Das Automobil-Cluster erstreckt sich von Stuttgart über Ingolstadt bis Wolfsburg. Das Chemiedreieck liegt in drei Bundesländern. Eine kohärente Clusterpolitik müsste diese Strukturen als Ganzes in den Blick nehmen – stattdessen konkurrieren Länder um Ansiedlungen und beschleunigen damit die Fragmentierung.

Hinzu kommt eine fatale Asymmetrie: Während der Aufbau von Clustern Jahrzehnte dauert und emergent verläuft, kann ihr Zerfall sehr schnell gehen. Die Schließung eines Leitwerks kann innerhalb weniger Jahre ein gesamtes regionales Ökosystem auflösen. Die Zulieferer verlieren ihren Hauptkunden, die Fachkräfte wandern ab, die Ausbildungskapazitäten werden abgebaut, das implizite Wissen zerstreut sich. Was dann bleibt, sind Gewerbebrachen und Statistiken über „Strukturwandel“.

Was List wusste

Friedrich List hätte das Problem vermutlich verstanden. Seine Theorie der produktiven Kräfte war keine Blaupause für bürokratische Industriepolitik. Sie war ein Plädoyer für die Schaffung von Bedingungen, unter denen produktive Aktivität sich entfalten kann: Bildung, Infrastruktur, institutionelle Verlässlichkeit. Der Staat sollte nicht selbst produzieren – er sollte die Voraussetzungen schaffen, unter denen andere produktiv werden können.

Die gegenwärtige deutsche Clusterpolitik hat diese Einsicht vergessen. Sie versucht, Innovation zu organisieren, statt die Bedingungen für innovative Emergenz zu schaffen. Sie verwechselt Koordination mit Kontrolle, Konsens mit Handlungsfähigkeit, Ankündigung mit Umsetzung.

Die Ironie ist bitter: Das Land, dessen Denker die theoretischen Grundlagen der Clustertheorie mitentwickelt haben, hat verlernt, dieses Wissen anzuwenden. Die Deutsche Historische Schule ist akademisch marginalisiert, List wird allenfalls als Kuriosum erwähnt, die Tradition der Wirtschaftsgeographie fristet ein Nischendasein. Stattdessen importiert man amerikanische Konzepte – und implementiert sie so, dass sie nicht funktionieren können.

Ausblick: Was unwiederbringlich verloren geht

Das Beunruhigende an der gegenwärtigen Entwicklung ist ihre Irreversibilität. Cluster lassen sich nicht am Reißbrett neu entwerfen. Sie entstehen über Jahrzehnte durch kumulative Lernprozesse, durch das Zusammenspiel von Unternehmen, Ausbildungsinstitutionen, Forschungseinrichtungen und informellen Netzwerken. Was Schleupen für das 19. Jahrhundert rekonstruiert – die langsame Verdichtung von Produktionswissen in räumlichen Strukturen – lässt sich nicht politisch beschleunigen oder administrativ replizieren.

Die deutsche Chemieindustrie hat ihre heutige Form über mehr als 150 Jahre entwickelt. Die Automobilzulieferer-Cluster sind das Ergebnis eines Jahrhunderts inkrementeller Spezialisierung. Der Maschinenbau hat seine regionalen Netzwerke seit der Industrialisierung aufgebaut. Was jetzt zerfällt, ist nicht nur aktuelle Wertschöpfung – es ist akkumuliertes Produktionswissen, das sich in Organisationsformen, Qualifikationsprofilen und Kooperationsroutinen niedergeschlagen hat.

Die politische Debatte verkennt diese Dimension systematisch. Sie spricht von „Transformation“ und „Strukturwandel“, als handele es sich um einen steuerbaren Prozess. Sie verspricht „neue Cluster“ in Zukunftstechnologien, ohne zu verstehen, dass Cluster nicht gegründet, sondern nur kultiviert werden können. Sie behandelt den Verlust industrieller Substanz als Übergangsphänomen, während tatsächlich Strukturen verschwinden, deren Wiederaufbau – wenn er überhaupt möglich ist – Generationen dauern würde.

Was es bräuchte, wäre zunächst ein Bewusstsein für das, was verloren geht. Die theoretischen Ressourcen dafür wären vorhanden. Man müsste nur die eigene intellektuelle Tradition wiederentdecken – und ernst nehmen. Christoph Scheupleins „Der Raum der Produktion“ wäre ein guter Anfang.


Quellen:

Primärquellen 

Scheuplein, Christoph (2006): Der Raum der Produktion. Wirtschaftliche Cluster in der Volkswirtschaftslehre des 19. Jahrhunderts. Berlin: Duncker & Humblot (Schriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Bd. 79).

Verlag: https://www.duncker-humblot.de/buch/der-raum-der-produktion-9783428118717/
Amazon: https://www.amazon.de/Raum-Produktion-Wirtschaftliche-Volkswirtschaftslehre-Sozialgeschichte/dp/3428118715
Rezension (Raumnachrichten): https://www.raumnachrichten.de/rezensionen/700-raum

Historische Ökonomen (im Text referenziert)

Alfred Marshall

Marshall, Alfred (1890): Principles of Economics. London: Macmillan.
Online verfügbar: https://www.econlib.org/library/Marshall/marP.html

Friedrich List

List, Friedrich (1841): Das nationale System der politischen Ökonomie.
Online verfügbar: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10285633

Wilhelm Roscher

Roscher, Wilhelm (1854): Die Grundlagen der Nationalökonomie.
Digitalisat: https://books.google.de/books?id=YQENAAAAQAAJ

Gustav Schmoller

Schmoller, Gustav (1900/1904): Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre.

William E. Hearn

Hearn, William Edward (1863): Plutology, or the Theory of the Efforts to Satisfy Human Wants.
Online verfügbar: https://archive.org/details/plutologyortheor00hearrich

Herbert Spencer

Spencer, Herbert (1876–1896): The Principles of Sociology.

Aktuelle Clusterliteratur

Michael Porter

Porter, Michael E. (1990): The Competitive Advantage of Nations. New York: Free Press.

Porter, Michael E. (1998): Clusters and the New Economics of Competition. In: Harvard Business Review, Nov-Dec 1998.
https://hbr.org/1998/11/clusters-and-the-new-economics-of-competition

Paul Krugman

Krugman, Paul (1991): Geography and Trade. Cambridge: MIT Press.
Nobelpreis-Lecture: https://www.nobelprize.org/prizes/economic-sciences/2008/krugman/lecture/

Zerfall deutscher Industriecluster – Aktuelle Berichte

Chemieindustrie / BASF
NZZ (2023): BASF: Personalabbau, Kritik an Europa und Expansion in China
https://www.nzz.ch/wirtschaft/basf-kritisiert-standortbedingungen-in-europa-und-expandiert-in-china-ld.1727530

ZDF (2024): BASF-Strategie: Wohin steuert Europas größter Chemiekonzern?
https://www.zdfheute.de/wirtschaft/unternehmen/basf-chemie-konzern-standort-china-deutschland-usa-100.html

Chemietechnik (2023): BASF schließt neun Anlagen in Ludwigshafen
https://www.chemietechnik.de/service-standorte/basf-schliesst-neun-anlagen-und-baut-700-stellen-in-ludwigshafen-ab-486.html

Automobilzulieferer

NZZ (2024): ZF, Bosch, Conti: Autozulieferer bauen Zehntausende Jobs ab
https://www.nzz.ch/wirtschaft/zf-bosch-conti-autozulieferer-bauen-tausende-jobs-ab-ist-das-e-auto-schuld-ld.1841589

Wirtschaftswoche (2024): Bosch, ZF und Continental: Automobilzulieferer suchen deutlich weniger Personal
https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/bosch-zf-und-continental-automobilzulieferer-suchen-deutlich-weniger-personal-/29942666.html

Automobilwoche (2024): Zulieferer in der Krise: Kommt der Kahlschlag in den Werken?
https://www.automobilwoche.de/automobilzulieferer/zulieferer-der-krise-kommt-der-kahlschlag-den-werken

VDI Nachrichten (2025): Continental: 3000 Stellen sollen wegfallen
https://www.vdi-nachrichten.com/technik/automobil/weiterer-stellenabbau-bei-conti/

Automobil Produktion (2025): Das bedeutet der Jobabbau bei Conti, Bosch und ZF
https://www.automobil-produktion.de/management/das-bedeuten-die-stellenstreichungen-bei-den-zulieferern/1093872

Verkehrsrundschau (2025): Krise bei Autozulieferern: Stellenabbau bei Bosch, Continental, ZF & Co.
https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/transport-logistik/krise-bei-autozulieferern-stellenabbau-bei-bosch-continental-zf-co-3708131

Theoretische Hintergründe

Cournot-Problem / Steigende Erträge

Cournot, Antoine Augustin (1838): Recherches sur les principes mathématiques de la théorie des richesses.

Deutsche Historische Schule

Shionoya, Yuichi (ed.) (2001): The German Historical School: The Historical and Ethical Approach to Economics. London: Routledge.

Wirtschaftsgeographie

Bathelt, Harald / Glückler, Johannes (2018): Wirtschaftsgeographie. 4. Aufl. Stuttgart: UTB.

Weiterführende Literatur zur deutschen Industriepolitik

Acemoglu, Daron / Robinson, James A. (2012): Why Nations Fail. New York: Crown.

Mazzucato, Mariana (2013): The Entrepreneurial State. London: Anthem Press.

Streeck, Wolfgang (2009): Re-Forming Capitalism. Oxford: Oxford University Press.