Europas Handel über den Atlantik im 16. Jahrhundert

Seit ihren «Entdeckungen» in Süd- und Mittelamerika besassen Spanien und Portugal das Monopol über den Atlantikhandel. Ihre reichen Gewinne aus den neuen Kolonien weckten die Begehrlichkeiten anderer europäischer Mächte. Deshalb wurde der Atlantik im 16. Jahrhundert ein neuer konfliktreicher Geschichtsraum, auf dem sich Waren-, Menschen- und Kulturaustausch vollzog, begleitet von Schlachten, Piraterie und mannigfachen Risiken. Während sich die Europäer im pazifischen Raum auf ein bereits vorhandenes Netz arabischer und asiatischer Handelsschifffahrt stützen konnten und den Handel auf Luxuswaren konzentrierten, fanden sie den Atlantik unerschlossen und frei zugänglich, aber auch ungeschützt. Hier entstand ein Netz von Stützpunkten zwischen Afrika und der Karibik, das Europa den Zugang zu kolonialen Massengütern öffnete.

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