Eine Vergleichsanalyse der Stahltransformation in Deutschland und Großbritannien
Zusammenfassung
Die europäische Stahlindustrie durchläuft eine staatlich forcierte Transformation zur sogenannten „grünen“ Produktion. Sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland absorbieren die Prestigeprojekte Milliarden an Steuergeldern, während die wirtschaftliche Substanz der Unternehmen erodiert. Die Analyse zeigt strukturelle Parallelen: Hohe Energiekosten machen die transformierte Produktion ohne permanente Subventionen unwirtschaftlich, die kommunizierten Arbeitsplatzsicherungen erweisen sich bei näherer Betrachtung als statistisches Konstrukt, und die politische Rhetorik überdeckt systematisch die betriebswirtschaftliche Realität. Was als industriepolitischer Fortschritt verkauft wird, entpuppt sich bei nüchterner Betrachtung als verwaltete Deindustrialisierung.
Die Anatomie eines Narrativs
Im Sommer 2024 überreichte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck den Förderbescheid über zwei Milliarden Euro an ThyssenKrupp Steel. Die Pressemitteilungen strotzten vor Superlativen: „guter Tag für das Klima“, „Leuchtturmprojekt“, „Meilenstein für den Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft“. Wenige Monate später kündigte dasselbe Unternehmen den Abbau von 11.000 Arbeitsplätzen an – ein Kahlschlag von über 40 Prozent der Belegschaft. Für das Geschäftsjahr 2025/26 erwartet der Konzern Verluste zwischen 400 und 800 Millionen Euro.
Diese Gleichzeitigkeit von Subventionseuphorie und betriebswirtschaftlichem Niedergang ist kein Widerspruch, sondern Symptom einer Industriepolitik, die Kommunikation mit Substanz verwechselt. Ein Blick nach Großbritannien zeigt, dass Deutschland keineswegs allein steht. Die Parallelen zum Tata-Steel-Projekt in Port Talbot sind so offensichtlich, dass sie ein systemisches Muster offenbaren.
Port Talbot: Blaupause des Scheiterns
Das walisische Stahlwerk Port Talbot gilt als Testfall für die europäische Stahltransformation. Tata Steel erhielt 500 Millionen Pfund staatliche Förderung für die Umstellung von Hochöfen auf Elektrolichtbogenöfen (EAF). Die offizielle Begründung: 85 bis 90 Prozent weniger CO₂-Emissionen, Sicherung von 5.000 Arbeitsplätzen. Die Realität sieht anders aus.
Zunächst zu den Arbeitsplätzen: Durch die Schließung der Hochöfen gingen 2.500 bis 2.800 Stellen verloren. Die „gesicherten“ 5.000 Arbeitsplätze existieren nur auf dem Papier – sie sind an den dauerhaften Betrieb einer Anlage gebunden, die ohne permanente Subventionen nicht überlebensfähig ist. Im Geschäftsjahr 2024/25 verbuchte Tata Steel UK ein EBITDA-Defizit von 385 Millionen Pfund. Die Stromkosten im Vereinigten Königreich liegen bei 25 Pence pro Kilowattstunde – 125 Prozent über dem EU-Median und die höchsten Industriestrompreise Europas.
Die Emissionsrechnung ist gleichfalls fragwürdig. EAF-Anlagen benötigen Schrott als Ausgangsmaterial. Für Primärstahl – unverzichtbar für anspruchsvolle Anwendungen – bleibt Großbritannien auf Importe angewiesen. Die CO₂-Emissionen verschwinden nicht, sie werden lediglich verlagert. Was als Dekarbonisierung verkauft wird, ist in Wahrheit Deindustrialisierung mit grünem Anstrich.
Deutschland: Die Eskalation des Musters
Die deutsche Stahlindustrie wiederholt das britische Muster – nur in größerem Maßstab. Die Bundesregierung hat rund 6,9 Milliarden Euro für den „grünen“ Umbau der Branche bereitgestellt. Allein ThyssenKrupp erhält zwei Milliarden Euro (1,3 Milliarden vom Bund, 700 Millionen von Nordrhein-Westfalen), die Salzgitter AG eine Milliarde Euro.
ThyssenKrupp: Die Arithmetik des Niedergangs
Die Zahlen bei ThyssenKrupp Steel sprechen eine eindeutige Sprache. Von derzeit 27.000 Arbeitsplätzen sollen bis 2030 nur noch 16.000 übrig bleiben – ein Abbau von 11.000 Stellen. Davon entfallen 5.000 auf Produktions- und Verwaltungsanpassungen, weitere 6.000 werden „ausgegliedert“ oder verkauft. Die Produktionskapazität sinkt von 11,5 auf 9 bis 9,5 Millionen Tonnen jährlich – eine Reduktion um fast ein Viertel.
Der Sanierungstarifvertrag von Juli 2025 zementiert den Substanzverlust: Die Wochenarbeitszeit wurde ohne Lohnausgleich von 34 auf 32,5 Stunden reduziert, die Zuschläge für Rufbereitschaft halbiert, das Urlaubsgeld gestrichen, das Weihnachtsgeld gekürzt. Für die Beschäftigten bedeutet das Einkommensverluste von 8 bis 10 Prozent.
Das „freiwillige Ausstiegsprogramm“ bietet Abfindungen zwischen 7.000 und 12.000 Euro – ein Bruchteil dessen, was in vergleichbaren Fällen üblich wäre.
Parallel dazu wird die milliardenschwere Direktreduktionsanlage in Duisburg gebaut. Sie soll 2027 in Betrieb gehen und zunächst mit Erdgas laufen – von klimaneutralem Wasserstoff ist erst ab 2037 die Rede. Selbst dann bleibt die zentrale Frage unbeantwortet: Woher soll der grüne Wasserstoff kommen? Die benötigte Menge von 143.000 Tonnen pro Jahr entspricht der Füllung des Gasometers Oberhausen alle zwei Stunden, 365 Tage im Jahr. ThyssenKrupp-Chef Miguel López räumte ein, dass er „nicht sieht, wie grüne Energieerzeugung in der nötigen Größenordnung in Deutschland jemals zu wettbewerbsfähigen Preisen realisiert werden kann“.
Salzgitter: Transformation ohne Fundament
Die Salzgitter AG präsentiert sich als Vorreiter der grünen Transformation. Das SALCOS-Programm soll bis 2033 eine nahezu CO₂-freie Stahlproduktion ermöglichen. Die erste Direktreduktionsanlage ging Ende 2025 in Betrieb. Doch auch hier klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander.
Für 2024 verbuchte Salzgitter einen Verlust von 275 bis 325 Millionen Euro vor Steuern – nach einem Gewinn von 238 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz sank um bis zu 12 Prozent auf unter 10 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat seine Prognose dreimal nach unten korrigiert. Die weiteren Ausbaustufen des SALCOS-Programms wurden verschoben – ein „deutliches Zeichen für Unsicherheit“, wie Branchenbeobachter konstatierten.
Die Salzgitter AG braucht für die Wasserstoffproduktion Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen. Laut Vorstand der Dillinger Hütte Saarstahl wären 4 Cent pro Kilowattstunde erforderlich – tatsächlich liegen die Industriestrompreise bei über 12 Cent. Die Differenz muss durch Subventionen ausgeglichen werden. Auch der Transport des Wasserstoffs ist ungeklärt: Die geplante Pipeline von Wilhelmshaven nach Salzgitter existiert bislang nur auf dem Papier.
ArcelorMittal: Die rationale Alternative
Während deutsche Unternehmen an der Transformation festhalten, hat ArcelorMittal die Konsequenzen gezogen. Der Konzern stoppte seine Transformationsprojekte in Deutschland – darunter die geplante Direktreduktionsanlage in Bremen und die Umstellung in Eisenhüttenstadt. Stattdessen investiert ArcelorMittal 1,7 Milliarden Euro in seine französischen Werke in Fos-sur-Mer und Dünkirchen.
Die Begründung ist aufschlussreich: Frankreich bietet dank seines Nuklearstroms CO₂-arme Energie zu konkurrenzfähigen Preisen. Die Elektrolyseanlage in Carling, wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, kann grünen Wasserstoff durchgehend und günstig produzieren – während das geplante deutsche Pendant in Fenne an den hohen Stromkosten scheitert. Geographisch eng beieinander, „energiewirtschaftlich jedoch durch Welten getrennt“, wie es ein Branchenanalyst formulierte.
Die PR-Schere: Kommunikation versus Substanz
Ein analytisches Instrument zur Bewertung solcher Transformationsprojekte ist die „PR-Schere“ – das Verhältnis zwischen Kommunikationsintensität und wirtschaftlicher Substanz. Je weiter die Schere auseinandergeht, desto größer die Diskrepanz zwischen propagiertem und realem Fortschritt.
Bei den Grünstahl-Projekten ist diese Schere weit geöffnet. Die Kommunikation operiert mit Superlativen: „Leuchtturmprojekte“, „Vorreiter“, „Meilensteine“. Politiker überreichen Förderbescheide in feierlichen Zeremonien. Die Pressemitteilungen betonen Emissionseinsparungen, Arbeitsplatzsicherung, technologische Führerschaft.
Die betriebswirtschaftliche Realität erzählt eine andere Geschichte: explodierende Verluste, massiver Stellenabbau, verschobene Ausbauphasen, ungelöste Wasserstoffversorgung, strukturelle Abhängigkeit von Dauertransfers. Marc Tüngler von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz brachte es auf den Punkt: „Grüner Stahl wird frühestens in zehn bis fünfzehn Jahren gekauft, wenn die restlichen Wertschöpfungsketten auch grün werden.“
Die PR-Schere offenbart das eigentliche Problem: Es geht nicht um Transformation, sondern um die Verwaltung eines Niedergangs. Die Subventionen kaufen Zeit und politische Ruhe, ändern aber nichts an den strukturellen Defiziten. Die Arbeitsplätze, die heute als „gesichert“ gelten, bleiben so lange erhalten, wie der Subventionsfluss nicht versiegt.
Struktureller Vergleich: UK und Deutschland
Die Parallelen zwischen der britischen und der deutschen Stahltransformation sind systemischer Natur. In beiden Fällen treiben dieselben Faktoren den Niedergang:
- Erstens: Die Energiekosten. Großbritannien hat die höchsten Industriestrompreise Europas, Deutschland liegt 25 Prozent über dem EU-Median. Beide Länder haben durch politische Entscheidungen – den Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland, den Fokus auf teure Offshore-Windenergie in Großbritannien – ihre Wettbewerbsposition systematisch verschlechtert. EAF-Anlagen und Direktreduktion sind energie-intensiver als klassische Hochöfen; die Transformation verschärft das Kostenproblem, statt es zu lösen.
- Zweitens: Die Wasserstofffrage. Beide Länder setzen auf eine Technologie, deren zentrale Voraussetzung – ausreichend günstiger grüner Wasserstoff – nicht erfüllt ist. Die benötigten Mengen existieren nicht, die Transportinfrastruktur fehlt, die Preise sind prohibitiv. Die Anlagen werden faktisch mit Erdgas betrieben, was die Klimabilanz relativiert.
- Drittens: Die Bilanzierung der Arbeitsplätze. In Port Talbot werden 5.000 Jobs als „gesichert“ kommuniziert, während 2.800 verloren gehen. Bei ThyssenKrupp bleibt unklar, wie viele der 16.000 verbleibenden Stellen noch bei dem Unternehmen selbst angesiedelt sind und wie viele „ausgegliedert“ wurden. Die Zahlen verschleiern mehr, als sie erhellen.
- Viertens: Die Subventionsspirale. Die Anfangsförderung ist in beiden Fällen nur der Einstieg. Port Talbot benötigt laufende Energiekostensubventionen, EII-Exemptions und Levy-Erleichterungen. ThyssenKrupp erhält nicht nur die Bauförderung, sondern bis zu 1,45 Milliarden Euro zur Deckung der Mehrkosten in den ersten zehn Betriebsjahren. Die Subventionen werden zur Dauereinrichtung.
Systemische Ursachen
Das Scheitern der Grünstahl-Transformation hat tiefere Ursachen, die über die unmittelbare Energiepreisproblematik hinausgehen. Die europäische Industriepolitik folgt einem Muster, das sich bei Gaia-X, Catena-X und anderen Vorhaben wiederholt: Große Ankündigungen, üppige Förderung, minimale Marktrelevanz.
Die Grundannahme der Transformation lautet, dass „grüner Stahl“ einen Wettbewerbsvorteil darstellt, weil Kunden bereit seien, dafür höhere Preise zu zahlen. Die Realität widerspricht dieser Annahme. Der weltweite Stahlmarkt wird von Überkapazitäten beherrscht, insbesondere aus China. Die Importkonkurrenz setzt die Preise unter Druck. CO₂-Grenzausgleichsmechanismen wie CBAM können die Kostennachteile bestenfalls abmildern, nicht ausgleichen.
Hinzu kommt ein ordnungspolitisches Problem. Die Kombination aus hohen CO₂-Preisen im europäischen Emissionshandel und fehlender Wettbewerbsfähigkeit der „grünen“ Alternative erzeugt einen Sog in Richtung Deindustrialisierung. Der traditionelle Hochofenprozess wird durch CO₂-Kosten unrentabel, die Alternative ist es von vornherein. Was bleibt, ist die Verlagerung der Produktion – und der Emissionen – in Länder mit geringeren Auflagen.
Fazit: Verwaltete Deindustrialisierung
Die Grünstahl-Transformation in Deutschland und Großbritannien ist keine industrielle Modernisierung, sondern ein kosmetisches Programm zur Verwaltung des Niedergangs. Die Milliarden-Subventionen kaufen Zeit und politische Legitimation, ändern aber nichts an den strukturellen Defiziten: zu hohe Energiekosten, fehlende Wasserstoffinfrastruktur, globale Überkapazitäten.
Die Parallelen zwischen Port Talbot und Duisburg sind kein Zufall. Sie zeigen ein systemisches Muster: Politisch gewollte Transformation trifft auf ökonomische Realität. Die Rhetorik von „Leuchtturmprojekten“ und „Vorreiterrollen“ überdeckt die Tatsache, dass kein Geschäftsmodell existiert, das ohne permanente Staatshilfe funktioniert.
Die ehrliche Bilanz lautet: Die europäische Stahlindustrie schrumpft – durch Stellenabbau, Kapazitätsreduktion, Standortschließungen. Die „Transformation“ ist der politisch akzeptable Begriff für diesen Prozess. Die Subventionen sind keine Investition in die Zukunft, sondern Abfindungszahlungen für eine Industrie, deren Wettbewerbsfähigkeit politisch stark minimiert wurde.
Die Frage ist nicht, ob die Grünstahl-Projekte scheitern werden. Die Frage ist, wie lange die Subventionen fließen werden, bevor das Scheitern eingestanden wird. Port Talbot liefert einen Anhaltspunkt: Die 5.000 „gesicherten“ Arbeitsplätze sind so lange gesichert, wie der Steuerzahler bereit ist zu zahlen. In Deutschland steht die Stahlindustrie vor derselben Wahl: Subventionierte Agonie oder ehrliche Abwicklung.
Ralf Keuper
Bankstil – Analysen zur Wirtschaft
Quellen:
ThyssenKrupp Steel
ThyssenKrupp: Förderbescheid über 2 Milliarden Euro
https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/bundesminister-fur-wirtschaft-und-klimaschutz-robert-habeck-besucht-thyssenkrupp–thyssenkrupp-steel-erhalt-forderung-in-einer-gesamthohe-von-rund-zwei-milliarden-euro-durch-bund-und-land-229073
IG Metall: Habeck übergibt Förderbescheid (August 2024)
https://www.igmetall.de/stahl-ist-zukunft/thyssenkrupp-habeck-uebergibt-foerderbescheid
ThyssenKrupp Steel: Klimastrategie tkH2Steel
https://www.thyssenkrupp-steel.com/de/unternehmen/nachhaltigkeit/klimastrategie/klimastrategie.html
ThyssenKrupp: Transformation zur Direktreduktionsanlage
https://transformation.thyssenkrupp-steel.com/
Industriemagazin: ThyssenKrupp streicht 11.000 Stellen (November 2024)
https://industriemagazin.at/metall-rohstoffe-stahl/thyssenkrupp-positives-gutachten-staerkt-zukunft-der-stahlsparte/
Produktion.de: ThyssenKrupp Steel will 11.000 Stellen streichen (November 2024)
https://www.produktion.de/wirtschaft/thyssenkrupp-steel-will-etwa-5000-stellen-streichen-790.html
Betriebsrat.de: 11.000 Jobs – Massiver Stellenabbau bei ThyssenKrupp (Oktober 2025)
https://www.betriebsrat.de/news/unternehmenskrise/11-000-jobs-thyssenkrupp-plant-massiven-stellenabbau-3566122
ZDF: Stellenabbau bei ThyssenKrupp – IG-Metall-Chefin reagiert (November 2024)
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/ig-metall-stahlbranche-stellenabbau-thyssen-krupp-100.html
Finanzen.net: ThyssenKrupp erwartet 400-800 Mio. € Verlust (Dezember 2025)
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/thyssenkrupp-erwartet-wegen-stahl-sanierung-rote-zahlen-15344482
ZDF: ThyssenKrupp – Tausende Jobs auf der Kippe (August 2024)
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/thyssenkrupp-stahlkonzern-krise-zukunft-100.html
Euronews: ThyssenKrupp-Aktien fallen, Konzern erwartet hohe Verluste (Dezember 2025)
https://de.euronews.com/business/2025/12/09/thyssenkrupp-aktien-fallen-konzern-erwartet-hohe-verluste
Salzgitter AG
TAZ: Grüner Stahl – Was macht die Salzgitter AG anders? (Juli 2025)
https://taz.de/Klimaneutrale-Salzgitter-AG/!6098052/
Niedersächsisches Umweltministerium: Milliarden-Investitionen für Grünen Stahl
https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/pi-029-besuch-salzgitter-220629.html
Deutsche Bank: Grüner Stahl – Salzgitter’s Vision (Februar 2025)
https://www.db.com/news/detail/20250204-green-steel-salzgitter-s-ambitious-vision-for-the-industry?language_id=3
Kettner Edelmetalle: Salzgitter AG versinkt trotz Milliardenförderung in roten Zahlen (November 2024)
https://www.kettner-edelmetalle.de/news/grune-transformation-gescheitert-salzgitter-ag-versinkt-trotz-milliardenforderung-in-den-roten-zahlen-12-11-2024
Kritische Aktionäre: Salzgitter AG wird erst 2045 klimaneutral (Juni 2024)
https://www.kritischeaktionaere.de/salzgitter/salzgitter-ag-wird-erst-2045-nahezu-klimaneutral-stahl-herstellen/
Industriemagazin: Salzgitter kappt Ziele, treibt Transformation voran (November 2024)
https://industriemagazin.at/news/salzgitter-konzern-treibt-klimafreundliche-stahlproduktion-trotz-krise-voran/
Salzgitter AG: Förderbescheid für SALCOS-Programm
https://www.salzgitter-ag.com/de/newsroom/pressemeldungen/details/salzgitter-ag-erhaelt-bescheid-fuer-staatliche-foerderung-des-salcosr-programms-zur-co2-armen-stahlproduktion-20702.html
ArcelorMittal und deutsche Stahlindustrie allgemein
TAZ: Stahlkonzern Salzgitter bremst klimafreundlichen Umbau (Juni 2025)
https://taz.de/Keine-klimaneutrale-Produktion/!6095583/
Der Sandwirt: Deutscher Stahl vor dem Aus (Januar 2026)
https://www.dersandwirt.de/deutscher-stahl/
Hintergrund und Einordnung
NKS DIT: EU-Kommission genehmigt Milliarden-Beihilfe für Dekarbonisierung
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BDEW: Grüner Stahl – Hoffnung für Deutschlands Wirtschaft
https://www.bdew.de/online-magazin-zweitausend50/neustart/stahlindustrie-in-deutschland-wann-wirds-gruen/
TAZ: Grüner Stahl in Großproduktion – EU erlaubt Hilfen für ThyssenKrupp (Juli 2023)
https://taz.de/Gruener-Stahl-in-Grossproduktion/!5948679/
H2-News: Grüner Stahl durch Wasserstoff – Milliardenförderung für ThyssenKrupp (Mai 2024)
https://h2-news.de/wirtschaft-unternehmen/gruener-stahl-durch-wasserstoff-milliardenfoerderung-fuer-thyssenkrupp/
RF-News: Subventionen für grünen Stahl – richtig oder falsch? (Juni 2023)
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VDI Nachrichten: ThyssenKrupp Steel kündigt Stellenabbau an (April 2024)
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Industrie & Deindustrialisierung UK
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Top 10 Manufacturing Countries in the World in 2025
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UK factories report plunge in output, adding to slowdown signs
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UK manufacturing recovery continues at end of 2025
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Autoindustrie
Cyberattack drives UK car production to 73-year low
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Car production slumps to a 73-year low after JLR cyber-attack
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UK car output hits 73-year low as JLR cyber attack halts production
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Energie & Öl
UK Energy Sector Report 2025 (Rückgang UK-Ölproduktion, Prognosen)
https://www.tmhcc.com/en/news-and-articles/thought-leadership/uk-energy-sector-report-nov-2025
High UK Electricity Prices Continue into 2025 (Vergleich Strompreise)
https://davidturver.substack.com/p/high-uk-electricity-prices-continue-into-2025
Stahl, Port Talbot & „Green Steel“
UK government confirms £500m Tata Steel subsidy
https://www.bbc.com/news/articles/cp9rd54dk24o
Tata Steel signs £500 million Grant Funding Agreement with UK government
https://www.tatasteeluk.com/corporate/news/tata-steel-signs-%C2%A3500-million-grant-funding-agreement-with-uk-government-
5000 jobs secured as construction starts on Port Talbot green steel project
https://www.gov.uk/government/news/5000-jobs-secured-as-construction-starts-on-port-talbot-green-steel-project
UK Government increases funding for Port Talbot steel communities
https://www.gov.uk/government/news/uk-government-increases-funding-for-port-talbot-steel-communities
UK Government provides £22 million extra support for Port Talbot steelworkers and businesses
https://www.gov.uk/government/news/uk-government-provides-22m-extra-support-for-port-talbot-steelworkers-and-businesses
Tata Steel breaks ground on Port Talbot electric arc furnace
https://www.electrichybridmarinetechnology.com/news/battery-technology/tata-steel-breaks-ground-on-port-talbot-electric-arc-furn
Port Talbot Steel Plant Breaks Ground on £1.25bn Project to Slash Emissions by 85%
https://www.sustainabletimes.co.uk/post/port-talbot-steel-plant-breaks-ground-on-1-25bn-project-to-slash-emissions-by-85
Port Talbot steelworks enters green era – but thousands already out of work
https://pembrokeshire-herald.com/117152/port-talbot-steelworks-enters-green-era-but-thousands-already-out-of-work/
Green transition of UK steelmaking requires government subsidies for energy bills https://eurometal.net/green-transition-of-uk-steelmaking-requires-government-subsidies-for-energy-bills/
The UK steel industry: how and why decarbonization has failed
https://gmk.center/en/posts/the-uk-steel-industry-how-and-why-decarbonization-has-failed/
The crisis around job losses at Port Talbot (Green Alliance Paper)
https://green-alliance.org.uk/wp-content/uploads/2025/01/Decarbonisation-and-deindustrialisation-risks-to-foundation-sectors.pdf
A brighter future for UK steel (Green Alliance)
https://green-alliance.org.uk/wp-content/uploads/2023/08/A-brighter-future-for-UK-steel.pdf
Just Say No to steel subsidies (kritische Analyse Subventionen)
https://www.adamsmith.org/blog/just-say-no-to-steel-subsidies
Subsidy Advice Unit Report on proposed Tata Steel subsidy (Competition and Markets Authority)
https://assets.publishing.service.gov.uk/media/65c13941704282000d752283/Final_report_4.pdf
Ergänzende Quellen / PR & Corporate
Green Steel Future (Tata Steel UK – Projekt-PR)
https://www.tatasteeluk.com/green-steel-future
Tata Steel reports robust Q1 performance, progresses with UK green steel plans
https://www.tatasteeluk.com/corporate/news/tata-steel-reports-robust-q1-performance,-progresses-with-uk-green-steel-plans
Empowing growth and progress – Tata Steel Integrated Report 2023–24 (Management-Sicht)
https://www.tatasteel.com/investors/integrated-report-2023-24/management-speak.html